Kammerspiele

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Art des Bauwerks Sonstiges
Jahr von 1909
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Residenzpalast
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Arthur Baron
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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BezirkStraßeHausnummer
1Rotenturmstraße20
1Fleischmarkt1

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Kammerspiele (1, Rotenturmstraße 20), begründet 1925 unter Max Reinhardt als Filialbühne des Theaters in der Josefstadt, neu begründet unter Direktor Rudolf Steinboeck (Eigentümer Bank für Arbeit und Wirtschaft). Mit dem Begriff Kammerspiele bezeichnet man kleine, intime Theater mit geringerem Sitzplatzangebot und bescheidener Bühnentechnik. In dem 1909/1910 nach Plänen von Arthur Baron erbauten Residenzpalast (1, Fleischmarkt 1, Rotenturmstraße 20) war ursprünglich die Residenzbühne untergebracht (Gestaltung Architekten Schweinburger und Schwadron). 1916 änderte Direktor Alfred Bernau den Namen des Theaters in Wiener Kammerspiele. Das Theater hat einen Fassungsraum von 528 Plätzen. 1973 wurde es durch Otto Niedermoser neu gestaltet.

Literatur

  • Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Ein Führer. Band 3/1: Wien. 1.-12. Bezirk. Salzburg: Residenz-Verlag 1990, S. 33
  • Franz Hadamowsky: Wien – Theatergeschichte. Von den Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1988, S. 733 f.