Kaffeehaus

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Café Griensteidl 1896 von Reinhold Völkel (1873–1938)
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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildunterschrift  Café Griensteidl 1896 von Reinhold Völkel (1873–1938)
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Die Wiener Kaffeehauskultur ist seit 2011 Teil des immateriellen Kulturerbes Österreichs.

Kaffee

Kaffeebohnen

Das Wort kommt aus dem Arabischen und bezieht sich auf die Landschaft Kaffa in Äthiopien, wo der Kaffeebaum (lateinisch coffea) seit jeher gedieh; man unterscheidet zwischen coffea arabica (Äthiopien), coffea liberalica (Liberia) und coffea stenophylla (Sierra Leone); erstere wird heute in fast allen tropischen und subtropischen Gebieten angepflanzt, besonders in Südbrasilien. Die Früchte des Kaffeebaums (Kaffeebohnen) enthalten ein stimulierend wirkendes Alkaloid (Koffein).

Institution

Das typische Wiener Kaffeehaus war nicht nur ein Ort des Getränke- und (weniger) Speisenkonsums, sondern ein von früh bis spät und ganzjährig offener (alternativer) Wohn- und Arbeitsraum, wo Stammgäste auch telefonisch erreichbar waren, ihre Post hinschicken lassen konnten, Besuche empfingen und arbeiteten (vor allem schrieben). In den Kaffeehäusern konnte man sich zudem informieren: es lagen Zeitungen, Fachzeitschriften und Illustrierte auf, was auch deshalb von besonderer Bedeutung war, weil das Angebot vor allem an ausländischen Periodika im freien Verkauf beschränkt blieb. Außerdem hielten die Kaffeesieder Adress- und Telefonbücher, Fahrpläne und teils auch Konversationslexika zur Verfügung. Darüber hinaus bot man auch Unterhaltung: es wurde – meist in den Abendstunden oder an Wochenenden – regelmäßig konzertiert, von Klassik, über Schrammelmusik bis Jazz, und die meisten Kaffeehäuser boten auch Billard-, Schach- oder Kartenspielern in teils separierten Bereichen großen Raum. Dieses breite Angebot an Funktionen und Dienstleistungen deckten nicht nur die großen, gediegenen und teureren, vom Bürgertum frequentierten "Stadtcafés" ab (allen voran jene entlang der Ringstraße), sondern im eingeschränkten Maß auch die kleineren, einfacheren, dafür aber preiswerteren Vorstadtcafés (auch "Volkscafés" genannt), welche die "einfachen" Leute von nebenan aufsuchten.

Vordergründig war das Wiener Kaffeehaus, sowohl in den inneren Bezirken als auch in der Vorstadt, aber ein Ort des ganztägigen Austauschs seiner Gäste, die häufig den gleichen Berufs- oder Interessengruppen, sozialen Milieus bzw. Nachbarschaften angehörten und sich hier auf dem Laufenden hielten bzw. die aktuellen Entwicklungen ihrer Lebenswelten diskutierten. Weltberühmt wurden diesbezüglich die innerstädtischen Lokale Café Griensteidl, Café Central und Café Herrenhof, in denen die Protagonisten der literarischen, künstlerischen, musikalischen und wissenschaftlichen Wiener Moderne (Alban Berg, Elias Canetti, Sigmund Freud, Adolf Loos, Oskar Kokoschka, Karl Kraus, Robert Musil, Alfred Polgar, Arthur Schnitzler und viele andere mehr) neben (aber selten gemeinsam mit) Politikern (Viktor Adler, Otto Bauer, Leo Trotzki) auch einen realen und metaphorischen Ort schufen, in dem sie eine schönere, bessere und/oder andere Welt verhandelten.

Die Anfänge der Kaffeehauskultur in Wien

In Istanbul (Hauptstadt des Osmanischen Reichs) wurde 1554 das erste Kaffeehaus eröffnet, um 1580 gab es auch eines in Ofen (Buda), das damals unter türkischer Herrschaft stand. Die Verabreichung von Kaffee an Gesandte und Gäste war in der Türkei ein Gebot der Höflichkeit und Teil des diplomatischen Protokolls; in den Rechnungen der kaiserlichen Hofkammer in Wien sind ab 1645 Ausgaben für Kaffee an türkische Gesandtschaften verbucht; auch die kaiserlichen Botschafter in Konstantinopel waren damit vertraut. Mitte des 17. Jahrhunderts gab es bereits in verschiedenen europäischen Städten Kaffehäuser (Venedig, Marseille, London, Oxford, Paris und über Hamburg in Deutschland). 1685 veröffentlichte der kaiserliche Ingenieurhauptmann Luigi Conte Marsili in Wien die Abhandlung "Bevanda Asiatica" (asiatische Getränke), worin der Kaffee und seine Zubereitungsarten ausführlich behandelt wurden. Dass Georg Franz Koltschitzky nach der zweiten Türkenbelagerung (1683) das erste Wiener Kaffehaus (Zur blauen Flasche) gegründet habe, ist eine (von Karl Teply wissenschaftlich widerlegte) Legende. Vielmehr erhielt am 17. Jänner 1685 der Armenier Johannes Deodat (Diodato) das erste Privileg zum öffentlichen Ausschank von Kaffee; dieses erste Wiener Kaffehaus befand sich im Wohnhaus Deodats, dem Hachenbergischen Haus auf dem Haarmarkt (1, Rotenturmstraße 14, Teil). Ein anderer Betreiber eines sehr früh entstandenen Kaffeehauses (Café Rebhuhn) war Isaac de Luca. Die rasche Einbürgerung des Kaffees in Wien war überwiegend armenischen Handelsleuten zu danken; allmählich bildete sich in Wien (analog zu Paris und London) eine Kaffeekultur heraus.[1]

Die ersten privilegierten Kaffeesieder in Wien

"Kavesieder [Kaffeesieder]. Un Garcon de Caffé" 1777.

Zwischen 1697 und 1700 verlieh Leopold I. vier Kaffeeschankprivilegien; 1714 gab es bereits elf bürgerliche Kaffeesieder (die einen ständigen Kampf mit den bürgerlichen Wasserbrennern führten); am 4. Mai 1714 verlieh Karl VI. den Kaffeesiedern ein Schutzpatent, das Maria Theresia am 5. Jänner 1751 bestätigte. 1737 zählte man 37, 1770 48, 1784 64, 1804 89 und 1819 150 Kaffeehäuser (davon 25 in der Innenstadt). Einen besonderen Aufschwung erlebte das Gewerbe während des josefinischen "Tauwetters" in den 1780er Jahren als Kaffeehäuser zu beliebten Treffpunkten für das aufklärerische "Räsonnenment" wurden.[2] Schon im 18. Jahrhundert gehörten die Kaffeehäuser zu den besonderen Spezialitäten und Sehenswürdigkeiten Wiens. Das Kaffeehaus mit Sitzkassierin und Billard wurde zur Regel, die Ausstattung (im Gegensatz zu den finsteren, komfortlosen Lokalen der Frühzeit) teilweise sehr aufwendig (beispielsweise das Café Milani am Kohlmarkt mit einer Galerie von 30 Spiegeln oder das Silberne Kaffeehaus in der Plankengasse).[3] Die Attraktivität des Kaffeesiedergewerbes belegen auch die hohen grundbücherlichen Belastungen der einzelnen Betriebe die als "Kammerhändel" über einen entsprechenden Verkehrswert verfügten. Hingegen besaßen die Kaffeesieder im Gegensatz zu vielen Gastwirten die jeweiligen Lokalitäten in der Regel nicht. Da die Mieten für die meist an zentralen Orten des Stadtzentrums und der belebten Ausfallstraßen gelegenen Kaffeehäuser hoch waren, endeten nicht wenige Kaffeesiederkarrieren im Bankrott.[4]

Die Entwicklung des Kaffeehauses im 19. Jahrhundert

Unterhaltungen im Kaffeehaus (1826)

Die Kaffeehäuser boten im 19. Jahrhundert alles, was man mit "Luxus" gleichsetzte. 1788 begann Martin Wiegand im Café Bellevue mit Kaffeehauskonzerten; in den Kaffeehäusern bei der Schlagbrücke und in der Hauptallee (Café Wagner (2, Leopoldstadt, bei der Schlagbrücke), Café Hugelmann, Café Stierböck, Café Kramer (2, Leopoldstadt, bei der Schlagbrücke), Café Jüngling, Erstes Kaffeehaus, Zweites Kaffeehaus, Drittes Kaffeehaus) wurden sie bald zu einer ständigen Einrichtung (Johann Strauß, Josef Lanner). Das politische und literarische Kaffeehaus der josephinischen Ära (1784 begann deshalb die Polizeiüberwachung) wurde im Vormärz durch das Bildungs- und Vergnügungscafé zurückgedrängt (die Zensur war der Entwicklung der politischen Kaffeehäuser nicht förderlich).[5]

Wie sehr das Kaffeehaus bereits fixer Bestandteil des Wiener Alltags geworden war zeigte sich nach der Verhängung der Kontinentalsperre durch Napoleon I. am 21. November 1806. 1808 musste die Monarchie der Sperre beitreten und ab 1809 nach dem Abzug der französischen Truppen konnte kein Bohnenkaffee mehr ausgeschenkt werden. Nachdem noch einige Vorräte aufgebraucht waren, wurde der Kaffeeausschank am 1. August 1810 verboten. Der Ersatzkaffee wollte den Wienern nicht recht schemecken und so verlegten sich die Kaffeesieder auf den Ausschank von ungarischen Wein und boten warme Speisen an. Als am 1. Juli 1813 das Kaffeehandelsverbot aufgehoben wurde, vollführten die Kaffeehausbesucher jedoch wahre Freudentänze. Die Wiener Kaffeehäuser waren als Institution freilich auch in dieser "Krisenzeit" bereits so verankert, dass ihre Existenz nicht am Spiel stand.[6]

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Kaffeehaus vor allem Treffpunkt von Herrenrunden (Spiel- und Rauchsalons, Billard, Zeitungs- und Journallektüre); ab 1840 findet man Frauen unter den Kaffeehausbesuchern, wenngleich das "Damenkaffeehaus" (das Café Francais wurde ob seines Damensalons so benannt) eher abschätzig beurteilt wurde.[7] Im Vormärz entstand das Garten- oder Sommercafé, außerhalb des Linienwalls auch der Typus des Ausflugscafés, das wegen seiner schönen Aussicht oder Lage frequentiert wurde (Dommayer, Tivoli, das Café Grandjean auf der Hohen Warte). Während der Revolution (1848) und in der Gründerzeit erlebte das Kaffeehaus eine Hochblüte (1857 über 140, dazu noch weitere 71 Kaffeehäuser ("Kaffeeschenker"), in denen kein echter Bohnenkaffee zubereitet und nicht Billard gespielt werden durfte).[8] In der Ringstraßenära kam es zu einem bedeutsamen Wandel: Ab den 70er Jahren etablierte sich das "Familiencafé"; mit Damensalons und Wintergärten, die zum Inbegriff des nachmittäglichen weiblichen "Kaffeekränzchens" wurden, warb man um das weibliche Publikum, das sich allerdings mehr dem "Konditorei-Café" zuwandte. Als Konkurrenz zur bürgerlichen Wohnwelt erhielten die Kaffeehäuser eine noch prächtigere Ausstattung (um 1850 wurde von der Firma Thonet erstmals der typische "Kaffeehaussessel" erzeugt, der an kleinen Marmortischen stand).[9]

Ebenfalls im 19. Jahrhundert erfreuten sich Casinos großer Beliebtheit.

Die Institution Kaffeehaus von der Gründer- bis in die Zwischenkriegszeit

"Wiener Volkskaffeehaus" von Wilhelm Traeger (1932)

Der ursprünglich typische Charakter des Kaffeehauses ging in dieser Zeit allerdings verloren. Das "Ringstraßencafé" errang eine Rolle im gesellschaftlichen Leben; auch große Hotels richteten eigene Kaffeehäuser ein (z.B. das Hotel National. Daneben erfreuten sich die Café-Konditoreien steigender Beliebtheit (Hofkonditorei Demel, Konditorei Gerstner, Lehmann (Café-Konditorei), Sluka [noch in der Ersten Republik waren diese Marktführer]); die Konditoreien, verbunden mit böhmischer Back- und Kochkultur, entwickelten sich zum funktionalen Gegenpart der Kaffeehäuser. Im Weltausstellungsjahr 1873 zählte man etwa 200 Kaffeehäuser, in den folgenden Jahrzehnten stieg die Zahl sprunghaft an (schließlich 1.202 Konzessionen, davon 436 für Kaffeeschenker, 766 für Kaffeesieder; von diesen hatten 43 beziehungsweise 129 ihren Standort in der Inneren Stadt). Im Fin de siècle und in der ersten Republik bildete das Kaffeehaus einen gesellschaftlichen Treff- und Mittelpunkt, der den Klubs anderer Länder an die Seite zu stellen ist; das Literaten-, Künstler- und Intellektuellencafé erlangte legendäre Bedeutung (Café Griensteidl, Café Central, Café Herrenhof und andere); die Großen jener Zeit gehörten zu den täglichen Besuchern. Es gehört zur Tradition des Wiener Kaffeehauses, dass Zeitungen aufliegen; dies hatte vor dem Ersten Weltkrieg auch deshalb besondere Bedeutung, weil das Angebot an ausländischen Zeitungen im freien Verkauf beschränkt blieb. Außerdem wurde es üblich, Hilfsbücher (wie Adressbücher, Fahrpläne, Konversationslexika) zur Verfügung zu halten. Viele Kaffeehäuser haben Billards, andere bieten Möglichkeiten zum Schach- und Kartenspiel; manche Kaffeehäuser erfreuten sich bei bestimmten Berufsgruppen (Künstlern, Schauspielern, Literaten, Börsianern, Politikern) so großer Beliebtheit, dass die Lokale durch diese dominiert wurden.

Ebenfalls schon ansatzweise vor dem Ersten Weltkrieg entwickelt sich der sogenannte Kaffeehausfußball.

Während des Ersten Weltkriegs ging die Zahl der Kaffeehäuser zurück, doch konnte die Institution die Krisenzeiten der 20er und 30er Jahre überdauern. Während in der Nachkriegszeit Kaffeehäuser Banken wichen, trat nach der Bankenkrise eine Gegenbewegung ein.[10] 1937 zählte man sogar 1.271 Konzessionen.[11] Der kulturellen Blüte des Wiener Kaffeehauses hat neben zahlreichen zeitgenössischen Literaten Friedrich Torberg in seinen Büchern "Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten", "Die Erben der Tante Jolesch" und "Kaffeehaus war überall" ein literarisches Denkmal gesetzt.

Postkarte: Hotel National.

Die räumliche Konzentration der Kaffeehäuser auf das Stadtzentrum und die belebten Ausfallsstraßen blieb auch im Zeitalter der Stadterweiterungen bestehen. Hingegen verteilten sich die "Kaffeeschenker", kleinere Kaffeehäuser in denen vorwiegend Ersatzkaffee ausgeschenkt wurde, über das gesamte Stadtgebiet.[12]

NS-Zeit

Die Situation des Wiener Kaffeesiedergewerbes war nach dem "Anschluss" durch ein Überangebot gekennzeichnet. Dies nützten die NS-Machthaber zu einer "Strukturbereinigung" zumal die Wiener Kaffeehauskultur als "jüdisch" diskreditiert wurde. Kaffeehäuser mit jüdischen Besitzern wurden zur Schließung gezwungen oder "arisiert" und weit unter deren Wert an Parteigenossen verkauft. Manche NSDAP-Mitglieder engagierten auch Schlägertrupps die jüdische Besitzer aus ihren Cafés prügelten und zum Verkauf oder zur Schließung nötigten. Einige durchaus profitable Kaffeehäuser wie das Café Herrenhof und das Ring-Café wurden aus ausschließlich ideologischen Gründen geschlossen, weil sie für "jüdische Kaffeehauskultur" standen.[13] Insgesamt trat ein tiefer Verfall des Wiener Kaffeehauswesens ein.

Die Entwicklung ab dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Espresso immer beliebter. Die Struktur der kaffeeschenkenden Gewerbe zeigte einen deutlichen Trend zu neuen Formen. 1955 besaß Wien 934 Kaffeehäuser, 153 Café-Restaurants, 64 Café-Konditoreien und 32 Espressos, zusammen also 1.183 Konzessionen, 1965 nur noch 622 Kaffeehäuser, jedoch 278 Café-Restaurants, 230 Café-Konditoreien und 316 Espressos, zusammen 1.446 Konzessionen. Am 31. Dezember 1993 gab es in Wien Konzessionen für 584 Kaffeehäuser (davon 73 nicht aktiv), 705 Café-Restaurants (76), 182 Café-Konditoreien (19) und 1.083 Espressos (145) sowie 21 Stehcaféschenken (3). Viele Kaffeehäuser hatten (und haben) Vorgärtchen (Schanigarten). Obwohl das Kaffeehaus eine "Wiener Institution" ist und seit dem 18. Jahrhundert von Schriftstellern und Fremdenführern beschrieben und angepriesen wird, wurde es nur selten besungen (das "Kleine Café in Hernals" und "Ich kenn' auf der Wieden ein kleines Café..." sind Ausnahmen). Das Pendant zum Beisl (im Verhältnis zum Restaurant) ist (im Vergleich zum Kaffeehaus) das "Tschecherl" (eigentlich Tschöcherl), ein zwar unansehnliches, aber gemütliches und populäres Café (wogegen man ein ungemütliches, zuweilen sogar im Bannkreis der Unterwelt stehendes Lokal als "Tschoch" bezeichnet), abgesehen vom Nacht-Café, in dem oft verbotene Spiele gespielt werden (vor allem das autochthone Hasardspiel namens "Stoß").

Kaffeespezialitäten

Für eine Auswahl siehe Kaffeespezialitäten

Kaffeehäuser

Für eine Auswahl siehe Kaffeehäuser; Praterkaffeehäuser

Videos

Filmischer Querschnitt über verschiedene Wiener Caféhäuser gegen Ende der 1960er Jahre. Ausschnitt: WStLA, Filmarchiv der media wien, 167


Quellen

Literatur

  • Milan Dubrovic: Veruntreute Geschichte. Die Wiener Salons und Literatencafés. Wien [u.a.]: Zsolnay 1985
  • L. V. Ecker: 250 Jahre Wiener Kaffeehaus. 1683-1933. Wien: Gremium der Kaffeehausbesitzer in Wien 1933
  • Otto Friedländer: Letzter Glanz der Märchenstadt. Wien/München: Gardena Verlag 1969, S. 323 ff.
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 328 (Corti), S. 328 f. (Daum), S. 346 (Griensteidl), S. 374 (Kramer), S. 384 (Leibenfrost), S. 395 (Milani), S. 400 (Nikola), S. 418 (Fenstergucker; Scheidl), S. 432 (Taroni)
  • Gustav Gugitz: Das Wiener Kaffeehaus. Ein Stück Kultur- und Lokalgeschichte. Wien: Verlag Jugend & Volk 1940
  • Helmut Kretschmer: Kapuziner, Einspänner, Schalerl Gold. Zur Geschichte der Wiener Kaffeehäuser (Wiener Geschichtsblätter Beiheft 3/2006)
  • Gerhard H. Oberzill: Ins Kaffeehaus! Geschichte einer Wiener Institution (Wiener Themen 25). Wien/München: Jugend & Volk 1983
  • Fritz Riha: Das alte Wiener Caféhaus. Salzburg: Festungsverlag 1967
  • Roman Sandgruber: Bittersüße Genüsse. Kultur- und Sozialgeschichte der Genußmittel. Wien-Köln-Graz: Böhlau 1986, besonders S. 60 ff.
  • Herta Singer: Im Wiener Kaffeehaus. Wien: Jugend & Volk 1959
  • Bartel F. Sinhuber: Zu Gast im alten Wien. München: Hugendubel 1989
  • Karl Teply: Die Einführung des Kaffees in Wien. Georg Franz Koltschitzky, Johannes Diodato, Isaak de Luca (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte 6), Wien [u.a.]: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1980
  • Karl Teply: Die erste armenische Kolonie in Wien. In: Wiener Geschichtsblätter 28 (1973), S. 105 ff.
  • Karl Teply: Johannes Diodato. Der Patriarch der ersten Armenier in Wien. In: Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien 28 (1972), S. 31 ff.
  • Karl Teply: Georg Franz Kolschitzky und Georg Thomas Michaelowitz. Abschied von eingewurzelten Legenden. In: Marktgemeinde Perchtoldsdorf (Hg.): Museum Perchtoldsdorf (1973), S. 179 ff.
  • Berthold Unfried: "Arisierung" und Restitution Wiener Cafés. In: Ulrike Felber [u.a.]: Ökonomie der Arisierung. Teil 2: Wirtschaftssektoren, Branchen, Falldarstellungen. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich Bd. 10/2. Wien-München: Oldenbourg Verlag 2004, S. 865-889.
  • Hans Veigl: Wiener Kaffeehausführer. Wien: Kremayr & Scheriau 1989, S. 118 ff. (Kaffeespezialitäten und Größenmaße)
  • Hans Weigel / Christian Brandstätter / Werner J. Schweiger: Das Wiener Kaffeehaus. Wien: Brandstätter 1978, 150 f.
  • Andreas Weigl: Gaststätten: Zur Ökonomie der Geselligkeit. In: Günther Chaloupek / Peter Eigner / Michael Wagner (Hrsg.), Wien. Wirtschaftsgeschichte 1740-1938, Tl.2 (Geschichte der Stadt Wien Bd.5), Wien: Jugend und Volk 1991, S. 1037-1127
  • Andreas Weigl: Zwischen Kaffeehaus und „Beisl“. Zur Institutionalisierung der Wiener Gastronomie seit dem späten 18. Jahrhundert. In: Hans Jürgen Teuteberg (Hrsg.), Die Revolution am Esstisch. Neue Studien zur Nahrungskultur im 19. / 20. Jahrhundert (Studien zur Geschichte des Alltags 23), Stuttgart: Franz Steiner Verlag, S. 175-189
  • Andreas Weigl: Kaffeehäuser im städtischen Raum – Öffentlichkeitsräume im Kaffeehaus. Am Beispiel des „Wiener Kaffeehauses“ (1780-1914). In: Lukas Morscher / Martin Scheutz / Walter Schuster (Hg.), Orte der Stadt im Wandel vom Mittelalter zur Gegenwart. Treffpunkte, Verkehr und Fürsorge (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas 24), Innsbruck/Wien/Bozen: StudienVerlag 2013, S. 107-139
  • Das Wiener Kaffeehaus. Von den Anfängen bis zur Zwischenkriegszeit (Katalog zur Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien 66), Wien 1980
  • 275 Jahre Wiener Kaffeehaus (Festschrift zur Ausstellung im Wiener Rathaus 6.-16. Juni 1959). Wien 1959

Einzelnachweise

  1. Karl Teply: Die Einführung des Kaffees in Wien. Georg Franz Koltschitzky, Johannes Diodato, Isaak de Luca (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte 6), Wien [u.a.]: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1980, bes. S. 104.
  2. Andreas Weigl: Zwischen Kaffeehaus und „Beisl“. Zur Institutionalisierung der Wiener Gastronomie seit dem späten 18. Jahrhundert. In: Hans Jürgen Teuteberg (Hrsg.), Die Revolution am Esstisch. Neue Studien zur Nahrungskultur im 19. / 20. Jahrhundert (Studien zur Geschichte des Alltags 23), Stuttgart: Franz Steiner Verlag, S. 177.
  3. Gustav Gugitz: Das Wiener Kaffeehaus. Ein Stück Kultur- und Lokalgeschichte. Wien: Verlag Jugend & Volk 1940, S. 19, 23-27, 48-93.
  4. Weigl, Kaffeehaus und "Beisl", S. 182 f.
  5. Gugitz: Wiener Kaffeehaus, S. 138-181.
  6. Gugitz, Wiener Kaffeehaus, S. 125-130.
  7. Gugitz, Wiener Kaffeehaus, S. 191-193.
  8. Gugitz, Wiener Kaffeehaus, S. 183.
  9. Das Wiener Kaffeehaus. Von den Anfängen bis zur Zwischenkriegszeit (Katalog zur Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien 66), Wien 1980
  10. Weigl, Kaffeehaus zum "Beisl", S. 184 f.
  11. Andreas Weigl: Gaststätten: Zur Ökonomie der Geselligkeit. In: Günther Chaloupek / Peter Eigner / Michael Wagner (Hrsg.), Wien. Wirtschaftsgeschichte 1740-1938, Tl.2 (Geschichte der Stadt Wien Bd.5), Wien: Jugend und Volk 1991, S. 1046.
  12. Andreas Weigl: Kaffeehäuser im städtischen Raum – Öffentlichkeitsräume im Kaffeehaus. Am Beispiel des „Wiener Kaffeehauses“ (1780-1914). In: Lukas Morscher / Martin Scheutz / Walter Schuster (Hg.), Orte der Stadt im Wandel vom Mittelalter zur Gegenwart. Treffpunkte, Verkehr und Fürsorge (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas 24), Innsbruck/Wien/Bozen: StudienVerlag 2013, S. 107-139
  13. Berthold Unfried: "Arisierung" und Restitution Wiener Cafés. In: Ulrike Felber [u.a.]: Ökonomie der Arisierung. Teil 2: Wirtschaftssektoren, Branchen, Falldarstellungen. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich Bd. 10/2. Wien-München: Oldenbourg Verlag 2004, S. 865 f.