Künstlerhaus

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Karlsplatz, Künstlerhaus, um 1905
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1865
Jahr bis
Andere Bezeichnung Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt August Weber, Johann Staber, Johann Silbernagl, Anton Paul Wagner, Edmund Hofmann, Hans Scherpe, Anton Schmidgruber, Viktor Tilgner, Emmerich Alexius Swoboda, Anton Bfenek
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildname HMW 105018 00012.jpg
Bildunterschrift  Karlsplatz, Künstlerhaus, um 1905
Bildquelle HMW 105018/12, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Karlsplatz5

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Künstlerhaus (1, Karlsplatz 5). Das Künstlerhaus war das erste von Künstlern selbst errichtete Ausstellungs- und Vereinshaus des gesamten deutschsprachigen Raums. Die Finanzierung, ausschließlich durch Private, gelang nach einem ausgeklügelten Stifter- und Gründersystem Friedrich Staches. Das Künstlerhaus, nach zeitgenössischen Berichten ein Kunstpalast (innen durch Stifterbildnisse, marmorne Gründertafeln und bunte Wandmalereien dekoriert), stand ursprünglich wie eine Villa mitten in einem Park am Ufer des Wienflusses. Die Schlusssteinlegung erfolgte in Anwesenheit Franz Josephs I. bei gleichzeitiger Vernissage der „III. Allgemeine Deutsche Kunstausstellung". Damit gelang den Wiener bildenden Künstlern eine bisher beispiellose Tat. Erst dieser Erfolg spornte andere Künstlervereinigungen an, mit ähnliche Bauten zu folgen. Die Wahl der Eröffnungsvernissage war ein politisches Relikt aus der Zeit vor Königgrätz. Die Genossenschaft war nämlich ein „Lokalverein" der „Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft", die sich ab 1856 bemüht hatte, alle Künstler deutschen Zunge zu vereinigen. Die Ausstellung wurde aus ganz Deutschland beschickt. Sie war ja die erste große Ausstellung, die von der Künstlerschaft einer „deutschen" Stadt in ihrem eigenen Haus veranstaltet wurde.

1., Karlsplatz 5: Künstlerhaus, um 1940

Nicht einmal eine Woche nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs entschloss sich der Leitende Ausschuss des Künstlerhauses, dieses mit seinem gesamten Personal der "Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuze" zur Nutzung als Rekonvaleszentenheim zur Verfügung zu stellen. Damit wollten sich auch die Künstler an den zahlreichen Hilfsaktionen, die tagtäglich zur „Demonstration der patriotischen Gesinnung“ initiiert werden, beteiligen. Das Rote Kreuz beschloss, das Spital in Eigenregie zu betreiben. Die Genossenschaft übernahm alle Kosten der notwendigen Adaptierungen und auch der sonstigen Gebrauchsgegenstände, wobei vieles durch Damenkomitees aufgebracht wurde. Die amerikanische Botschaft widmete dem Künstlerhaus bis zum Eintritt der USA in den Krieg große Mengen an Verbandstoffen, Zigaretten und Schokolade. Zur Unterbringung von Verwundeten wurden der Deutsche-, der Spanische-, der Französische- und der Belgische Saal sowie die beiden Jubiläumssäle zu Schlafsälen umfunktioniert, der neue Zentralsaal diente als Tageserholungsraum, der Repräsentationssaal ist dem gemeinsamen Essen und dem Besucherempfang vorbehalten. Am 23. September 1914 wurde das Rekonvaleszentenheim in Anwesenheit von Mitgliedern des Kaiserhauses, den Künstlern und Kunstfreunden sowie der Presse eingeweiht. Zur Unterhaltung der Verwundeten wurden fast wöchentlich Konzerte, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen durchgeführt. Im Herbst 1915 wurde im Künstlerhaus die erste Ausstellung des Kriegspressequartiers eröffnet. An Sonn- und Feiertagen wurde die Hl. Messe im zentralen Mittelsaal oder in der im 1. Stock im rechten vorderen Eckpavillon eingerichteten Hauskapelle gefeiert. Eines der größeren Festgottesdienste wurde vom Maler Hans Temple in einem Gemälde (Öl auf Leinwand, 1915) festgehalten, das sich heute im Saal des Ersten Weltkriegs im Heeresgeschichtlichen Museum befindet. Am 25. November 1918 werden die letzten Soldaten entlassen.

Anfang November 1939 wurde das Künstlerhaus von Offizieren der deutschen Wehrmacht besichtigt und auf seine Eignung für Kriegszwecke überprüft. In weiterer Folge wurde im Französischen und Deutschen Saal das in diesem Jahr geerntete Getreide, insgesamt 560 t, eingelagert. Im März 1944 kam es zu den ersten amerikanischen Bombenangriffen auf Wien. Bereits zuvor wurden alle militärischen und zivilen Luftschutzmaßnahmen aktiviert. Dazu gehörte auch der Brandschutz, bzw. die Brandwache in allen öffentlichen Gebäuden; so auch im Künstlerhaus. Im Zuge der Vorbereitungsmaßnahmen wurden die Mitglieder des Künstlerhauses im Brandschutz ausgebildet und ausgerüstet sowie zur Gestellung der Brandwache verpflichtet. Die „wachhabenden“ Künstler vertrieben sich die die Zeit mit dem Zeichnen und Malen. Als „Skizzenblock“diente das „Gästebuch des Albrecht-Dürer-Vereins von 1847“. Dieses befindet sich heute noch im Künstlerhausarchiv.


1) Gebäude

Das Künstlerhaus wurde über Anregung von Friedrich Stache (er war Vorstand des „Albrecht-Dürer-Vereins", der sich mit dem Verein „Eintracht" zur Genossenschaft der bildender Künstler zusammengeschlossen hatte) von der Genossenschaft nach Plänen von August Weber (1. Preis aufgrund Konkurrenzentscheids vom 28. Dezember 1861) mit der Front gegen den Wienfluss hin 1865-1868 im Stil der italienischen Renaissance erbaut (Übergabe des Baugrunds am 28. Juni 1865, Grundsteinlegung am 21. August 1865, Schlußsteinlegung und Eröffnung am 1. September 1868) und mit der 3. Allgemeine deutsche Kunstausstellung eröffnet (Gedenkmedaille zur Eröffnung von Oswald Steinböck). Das Künstlerhaus dient nicht nur als Ausstellungsgebäude für Werke seiner Mitglieder und bedeutender künstlerische Gäste, sondern auch als Vereinshaus und Ort der Geselligkeit. Die Künstlerfeste und die in jedem Fasching stattfindenden Gschnasfeste waren sehr beliebt. Am 13. Jänner 1866 wurde dem Künstlerhaus testamentarische die Rahlsche Bibliothek vermacht. Sie bildete den Grundstock der Künstlerhausbibliothek. Am 15. April 1869 wurde die erste große Internationale Kunstausstellung feierlich eröffnet. 1882 errichtete Andreas Streit und Friedrich Schachner einen Erweiterungsbau (neue Ausstellungssäle), sodass das Künstlerhaus nunmehr bis zur Giselastraße (Bösendorferstraße) reichte. Den 1888 durchgeführten Innenumbau besorgte Julius Deininger.

Weitere Umbauten führten 1911 Wilhelm Jelinek und 1913 Siegfried Theiss und Hans Jaksch durch. Im oberen Geschoß des Gebäudes befindet sich der mit Bildnissen der Stifter des Hauses geschmückte Stiftersaal. Die an den Seitenfassaden des Deutschen und des Französischen Saals angebrachten Büsten berühmter Künstler mussten 1920 wegen Verwitterung entfernt werden. 1947-1949 wurde im linken (Deutschen) Saal des Künstlerhauses nach entsprechender Adaptierung durch Alfons Hetmanek (künstlerische Ausgestaltung durch Leopold Schmid [Sgraffiti am Vorbau des Eingangs] und R. H. Eisenmenger [Malereien im Vorführungssaal]) ein Kino eingerichtet (Eröffnung 14. Jänner 1949), am 29. April 1974 im rechten (Französischen) Saal ein von Wolfdietrich Ziesel entworfenes Theater (das an Conny Hannes Meyers Theatergruppe „Die Komödianten" vermietet wurde [geschlossen 1985]). 1975-1877 wurde der gesamte Raum um das Künstlerhaus von Johann Staber neu gestaltet. Da das Künstlerhaus durch den Umbau der Lastenstraße vom Karlsplatz abgeschnitten wurde, sollte ein terrassenartiges Forum eine vollständige Isolation des Hauses verhindern.

Statuen vor dem Künstlerhaus: Für die Nischen im Erdgeschoß wurden 1877-1913 Künstlerstatuen aus Laaser Marmor angeschafft. An beziehungsweise auf den Flügelbauten waren vier Figuren aufgestellt worden (Dürer, Raffael, Michelangelo, Rubens), die später (um vier vermehrt) an der Hauptfront zu beiden Seiten vor dem Mittelbau neu aufgestellt wurden: Raffael (von Johann Silbernagl, 1883), Michelangelo (von Anton Paul Wagner, 1879), Leonardo da Vinci (von Edmund Hofmann, 1900), Tizian (von Hans Scherpe, 1913), Dürer (von Anton Schmidgruber, 1879), Rubens (von Viktor Tilgner, 1882), Bramante (von Emmerich Alexius Swoboda, 1910) und Velasquez (von Anton Bfenek, 1909). 1950 wurden die Statuen in eine Allee entlang der Straße versetzt, 1975 wurden sie im Zuge der Gestaltung der Fußgeherzone entfernt. Gegenwärtig (1994) befinden sich vier Statuen am Hauptportal (Leonardo, Tizian, Bramante, Velasquez), die übrigen sind in einem Depot eingelagert.

2) Institution

Die „Genossenschaft der bildender Künstler Wiens" (ab 13. Juli 1940 „Gesellschaft bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus", seit 2. Dezember 1976 „Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus") entstand als Standesvertretung aller bildender Künstler Wiens durch Fusion der Vereinigungen „Albrecht-Dürer-Verein" und „Eintracht" (gemeinsame Versammlung beider Vereine, in der der Wille zur Verschmelzung geäußert wurde, am 31. Jänner 1861, Annahme der Statuten der zu gründenden Genossenschaft durch beide Vereine am 29. April 1861, Einreichung derselben bei der Niederösterreichischen Statthalterei am 17. Mai 1861, Bewilligung seitens der Statthalterei am 17. Juli 1861 und konstituierende Generalversammlung der Genossenschaft am 7. November 1861 [beim Stichwort „Albrecht-Dürer-Verein" irrtümlich 7. September]). Anlass der Vereinigung war der geplante Bau eines Vereinshauses bildender Künstler in Wien, des Künstlerhauses. Bis zu dessen Eröffnung (1. September 1868) residierte die Genossenschaft im alten Lokal des Dürervereins (Laimgrube, Gasthof „Zum blauen Strauß" [6, Gumpendorfer Straße 25, Laimgrubengasse 21]). Bau und Erhaltung des Künstlerhauses war nur eines der Ziele der Genossenschaft. Sie wirkte über drei Jahrzehnte unbestritten als Berufsvereinigung bildender Künstler Wiens, oft sogar aller Künstler der österreichischen Reichshälfte.

Erst in den 90er Jahren wurde die „Kammer"-Funktion der Genossenschaft durch manche sich enttäuscht fühlende Künstler negiert. Durch die Entstehung der „Secession" und weiterer Künstlervereinigungen wurde die führende Rolle der Genossenschaft geschwächt. Zum völligen Machtverlust kam es nach 1950. Die Gesellschaft war nur mehr eine von zahlreichen Künstlervereinigungen. Mit ihrer Gründung 1861 übernahm die Genossenschaft auch die Mitgliedschaft der „Eintracht" in der „Allgemeinen deutschen Kunstgenossenschaft" (ADKG), einer 1856 gegründeten Dachorganisation aller deutschsprachigen Künstlervereinigungen. Der Hauptverband der ADKG wechselte von Stadt zu Stadt. In Wien befand er sich 1868-1874, 1888-1890 und 1897-1899. Als „Lokalverein Wien II" wurde in die ADKG 1910 der „Albrecht-Dürer-Verein" aufgenommen, wogegen die Aufnahme der „Secession" 1897 am Veto Berlins scheiterte. Am 21. Februar 1912 trat die „Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens" anlässlich einer Statutenänderung (die Berlin den Vorrang gab) aus. 1913 entstand im Künstlerhaus der „Ausstellerbund", der die Mitgliedschaft in der ADKG übernahm (er existierte bis etwa 1925, entwickelte jedoch keine nennenswerte Tätigkeit). Bis zur Entstehung der Secession wurde die „Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens" (GbKW) von allen Staatsbehörden als einzige Künstlervertretung der Monarchie angesehen und dementsprechend mit einschlägigen Aufgaben betraut (Organisation von Staatsausstellungen, österreichischen Kunstabteilungen an den Weltausstellungen, Verhandlungen über Urheberschutz, Entsendung von Sachverständigen, Juroren und so weiter).

Die GbKW hatte als eine Art Standesvertretung alle bildenden Künstler Wiens ohne Unterschied ihres Fachs oder ihrer Kunstrichtung gefördert. Erst innerhalb der Genossenschaft entstanden Gruppen und Tochterorganisationen, die eigene, besondere Ziele verfolgt hatten: Gesellschaft junger Architekten, 1861-1865; Architekten-Club der GbKW, 1894-1920 (entstanden als Reaktion aufzunehmende Bausünden in Wien); Aquarellisten-Club der GbKW, 1885-1941; Club der Plastiker der GbKW, 1889-1941 (ab 1900 Bildhauer-Vereinigung der GbKW); Wiener Gesellschaft von Freunden der Kleinplastik, 1907-1938 (Eingliederung in die Wiener Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste); Künstler-Verband österreichischer Bildhauer, seit 1905; Vereinigung der Wiener Medailleure, 1910-1913?; Medailleur-Vereinigung der GbKW, 1913-1948 (ab 21. Februar 1939 Wiener Bund für Medaillenkunst, ab 4. Juli 1939 Bund für Medaillenkunst in Wien); Malerverband der GbKW, 1909-1915, 1929/1930; Neue Gruppe, 1931-1937; Gruppe Gsur, 1933-1937; Graphische Werkstätte beziehungsweise Graphisches Studio, 1932-1943 (ab 1934 Graphiker-Gemeinschaft der GbKW, ab 1940 Gesellschaft für zeitgenössische Graphik). Manche dieser Tochtergesellschaften überstiegen in ihrer Tätigkeit weit den Rahmen der Genossenschaft, da ihre Mitglieder nicht unbedingt Mitglieder der Genossenschaft sein mussten.

Die Secession (1897) entstand nicht im Künstlerhaus, sondern parallel zu diesem (wobei es einige Doppelmitgliedschaften gab). Eine echte Tochterorganisation war hingegen der Hagenbund. Nach der Auflösung der Secession (1939) übernahm ihre Mitgliedschaft die Genossenschaft. Viele sind nach 1945 im Künstlerhaus verblieben. Daneben entstanden im Künstlerhaus mehrere rein gesellschaftliche Tochterorganisationen: Schützengilde der GbKW, 1874-1940 (im Künstlerhaus eigene Schießstätte, Organisation der berühmten Schützen-Kränzchen); Kegel-Club, 1874-etwa 1958; Billard-Club, 1882-etwa 1955; Tarock-Club, um 1900; Bridgestube, 1932-1935; Radfahrer-Club Künstlerhaus, 1895-1911. Neben den ernsten Aufgaben beruflichen und sozialen Charakters organisierte die Genossenschaft auch Unterhaltungen (zu den berühmtesten wurden die „Gschnasfeste"). Ursprünglich bestand die Genossenschaft (neben Kunstfreunden) nur aus Malern, Bildhauern und Architekten. 1972 wurde eine Sektion für angewandte Kunst errichtet, 1983 die Sektion für Film- und Audiovisionskunst. Um das Künstlerhaus kommerziell besser verwerten zu können, entstand 1985 die „Künstlerhaus-GmbH", die den Verein von allen Risken befreien soll.

3) Präsidenten

August Sicard von Sicardsburg (1861/1862); Friedrich Stache (1862/1863); Friedrich Friedländer (1863/1864, 1868/1869); Anton Hefft (1864/1865); Alois Schönn (1865/1866); Eduard Engerth (1866/1867); Joseph Selleny (1867/1868); Heinrich von Angeli (1869/1870, 1905-1910); Sigmund L'Allemand (1870/1871); Eduard Peithner von Lichtenfels (1871-1873); Rudolf von Alt (1873/1874); Eugen Felix (1874-1876, 1888-1890, 1896-1898; die Funktionsdaten sind beim Stichwort zu korrigieren); Friedrich Schilcher (1876-1878); Carl Freiherr von Hasenauer (1878-1880); Hans Makart (1880-1882); Andreas Streit (1882-1884, 1900-1905, 1910/1911); August Schaeffer (1884-1886); Friedrich Freiherr von Schmidt (1886-1888); Franz Roth (1890-1892); Josef Mathias Trenkwald (1892-1894); Julius Deininger (1894-1896); Rudolf Weyr (1898-1900, 1911/1912); Hugo Darnaut (1912-1919); Hans Ranzoni (1919/1920, 1929-1937); Ernst Hegenbarth (1920-1923); Otto Schönthal (1923-1925); Alexander Demetrius Goltz (1925-1929); Leopold Blauensteiner (1937-1939); Rudolf Hermann Eisenmenger (1939-1945); Karl Maria May (1945-1954); Rudolf Heinz Keppel (1954-1961); Alfons Riedel (1961-1965); Karl Kupsky (1965-1974); Hans Mayr (1975-1993); Peter Kodera (1993-1996), Manfred Nehrer (1996-2006), Joachim Lothar Gartner (2006-2012), Michael Pilz (seit 2012).

4) Preise

Siehe Künstlerhaus-Preise.


Literatur =

  • 100 Jahre Künstlerhaus 1861-1961. Wien: Wiener Künstlerhaus [1961]
  • 100 Jahre Künstlerhaus. [Festschrift]. [Hrsg. von der Gesellschaft bildender Künstler Wiens. Zsst.: Hans Koepf ...]. Wien : Ges. Bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus [1968]
  • Wladimir Aichelburg: Das Wiener Künstlerhaus 1861-1986. 125 Jahre in Bilddokumenten. Wien: Kunstverlag Wolfrum 1986, S. 180 f., S. 182 ff.
  • Wladimir Aichelburg: Das Wiener Künstlerhaus. Band 1: Die Künstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund. Wien: Österr. Kunst- u. Kulturverl. 2003 (Monographien zur Kunst Österreichs im zwanzigsten Jahrhundert ; 1,1)
  • Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Ein Führer. Band 3/1: Wien. 1. - 12. Bezirk. Salzburg: Residenz-Verlag 1990, S. 32 (Kino)
  • Inge Eichler: Künstler-Vereinshäuser. Soziale Voraussetzungen, Baugeschichte u. Architektur. Frankfurt am Main: Ges. zur Förderung Arbeitsorientierter Forschung u. Bildung 1986, S. 32 ff.
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 377 ff.
  • Historisches Wien. Band: Wladimir Aichelburg: Das Künstlerhaus und seine Künstler. Zaltbommel: Europ. Bibliothek 1994
  • Walter Maria Neuwirth: Vor 100 Jahren: Schlußstein am Wiener Künstlerhaus. In: Alte und moderne Kunst. Österreichische Zeitschrift für Kunst, Kunsthandwerk und Wohnkultur 100 (1968), 24 ff.
  • August Schaeffer von Wienwald: 50 Jahre Wiener Künstler-Genossenschaft unter Franz Josef I. Typoskript in 6 Bänden. Hsg. v. Auguste Schaeffer von Wienwald. Wien: [o.J.] [Schreibmaschinenmanuskript in der Bibliothek der Gesellschaft Bildender Künstler Wiens]
  • Rudolf Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus. Eine Chronik 1861-1951. Wien: Ges. Bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus 1951
  • Friedrich Stache: Die Bestimmung des Künstlerhauses in Wien. Bruchstück aus Vorlesungen (etc.). Wien: Mechitharisten-Buchdr. 1863
  • Friedrich Stache: Vortrag über die Entstehung des Künstlerhauses, dessen gemeinnützige Bestimmung und Erklärung der von des Genossenschaft bildender Künstler Wiens sanktionirten Baupläne. Wien: Gerold 1865
  • Rolf M. Urrisk-Obertyński: Wien - 2000 Jahre Garnisonsstadt, Band 3 Innere Stadt, Weishaupt-Verlag, Graz 2012, S. 188 ff
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Wiener Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 1: Das Kunstwerk im Bild. Wiesbaden: Steiner 1969, S. 130 f.;
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Wiener Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 2: Elisabeth Springer: Geschichte und Kulturleben der Wiener Ringstraße. Wiesbaden: Steiner 1979, S. 275 f.
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Wiener Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 4: Alois Kieslinger: Die Steine der Wiener Ringstraße. Ihre technische und künstlerische Bedeutung. Wiesbaden: Steiner 1972, S. 301 ff., S, 546
  • Karl Weiß [Red.]: Alt- und Neu-Wien in seinen Bauwerken. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage des der 14. Versammlung deutscher Architekten und Ingenieure gewidmeten Fest-Albums hrsg. v. Oesterreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereine. Wien: Gerold 1865, S. 124-125
  • Wiener Kommunal-Kalender und städtisches Jahrbuch. Wien: Gerlach & Wiedling, Jg. 5.1867, S. 160 f.