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Julius Kink

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Personenname Kink, Julius
Abweichende Namensform
Titel Ritter
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 21.04.1848
Geburtsort Bregenz
Sterbedatum 25.01.1909
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof, Ehrengrab Gr. 14A, Nr. 46
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Fabrikant, Kammerfunktionär
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  17.12.2014 durch DYN\krabina
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Kink Julius Ritter von, * 21. April 1848 Bregenz, † 25. Jänner 1909 (Selbstmord) Wien 1, Stubenring (Zentralfriedhof, Ehrengrab Gr. 14A, Nr. 46; Relief von Hans Schaefer, 1909), Fabrikant, Kammerfunktionär.

Studium an der Technischen Hochschule in Graz und Zürich, wurde 1875 Teilhaber an der Papierfabrik seines Vaters und 1885 Mitglied der Niederösterreichischen Gewerbe- und Handelskammer. 1888-1904 war er Präsident des (1872 gegründeten) Verbands österreichisch-ungarischer Papierfabrikanten (1889 wurde auf sein Betreiben ein Speziallehrgang für Papierindustrie am Technologischen Gewerbemuseum geschaffen), 1890 Mitbegründer einer „Pensions-, Invaliditäts-, Witwen- und Waisen-Versorgungskasse für Beamte österreichisch-ungarischer Papierfabriken, 1892 Mitbegründer und Organisator des Zentralverbands der österrischen Industriellen, 1897-1907 Reichsratsabgeordneter beziehungsweise ab 1907 Herrenhausmitglied und Obmann der Industriellenvereinigung sowie ab 1904 Präsident der Handelskammer.

1894 war Kink Juror bei der Internationalen Buch- und Papierausstellung in Paris, Direktor der Ersten österreichischen Spar-Casse, Mitglied des kaiserlich-königlichen Zoll- und Versicherungsbeirats, Vizepräsident der Donau-Versicherung und ab 1905 Kurator des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie. Kink trat für eine Gleichstellung Österreichs und Ungarns auf dem Gebiet der Gewerbeordnung und der quotenmäßigen Aufteilung der Heereslieferungen ein.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
  • Hermann Degener [Hg.]: Degeners Wer ist's. Berlin: Degener 1935 (1908)
  • Rudolf von Granichstaedten-Cerva / Josef Mentschl / Gustav Otruba: Altösterreichische Unternehmer. 110 Lebensbilder. Wien: Bergland-Verlag 1969 (Österreich-Reihe, 365/367), S. 64
  • 100 Jahre Handelskammern in Österreich. 1948, S. 49, 168 f.
  • Wiener Zeitung 26. 01. 1909
  • Hans Markl: Kennst du die berühmten letzten Ruhestätten auf den Wiener Friedhöfen? Band 1: Zentralfriedhof und Krematorium (Urnenhain). Wien: Pechan 1961, S. 41