Judengasse 7

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1., Judengasse 7-9, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1413
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  24.01.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Judengasse7-9.jpg
Bildunterschrift  1., Judengasse 7-9, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtJudengasse7
Innere StadtSterngasse1

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt49317701795
Stadt49417701795
Stadt50518211862
Stadt50618211862
Stadt55917951821
Stadt54017951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Judengasse 7 (Konskriptionsnummern 505 und 506), Sterngasse 1.

Bis 1838 standen hier zwei Häuser:

Haus Stadt 505

Die älteste urkundliche Erwähnung dieses Gebäudes stammt aus dem Jahr 1472. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ging das Haus wegen nicht eintreibbaren Schulden in den Besitz der Goldbergschen Stiftung über. Da es diese nicht erhalten konnte, kam es in den Besitz von Paul von Sorbait, der der Superintendent der Goldbergschen Stiftung war. Am 1. Mai 1838 wurde das Haus an den Stadtbaumeister Karl Högl verkauft, der es noch im selben Jahr abbrechen ließ.

Haus Stadt 506

Dieses Haus wird bereits in einer Urkunde aus dem Jahr 1413 genannt. Am 7. Februar 1837 kaufte der Stadtbaumeister Karl Högl auch diese Haus und ließ es abreißen.

Neubau 1838

1838 ließ Karl Högl anstelle der beiden alten Häuser das heutige Gebäude errichten, das er zehn Jahre später an den Grafen von Dietrichstein verkaufte.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 532-536