Josef Mitscha-Märheim

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Personenname Mitscha-Märheim, Josef
Abweichende Namensform
Titel Dr. iur., Ritter
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 14.01.1828
Geburtsort Jaromeritz, Mähren
Sterbedatum 22.08.1907
Sterbeort Ebendorf, Niederösterreich
Begräbnisdatum
Friedhof Familiengruft (Hietzinger Friedhof)
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Jurist, Bankfachmann
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Mitscha-Märheim Josef (1872) Ritter von), * 14. Jänner 1828 Jaromeritz, Mähren (Jaromerice, Tschechische Republik). † 22. August 1907 Ebendorf, Niederösterreich (Hietzinger Friedhof, Familiengruft), Jurist, Bankfachmann. Studierte an der Universität Wien (Dr. jur. 1857) und wurde 1864 Hof- und Gerichtsadvokat, der auf das Bankwesen großen Einfluss nahm. Er war Mitglied des Aufsichtsrats verschiedener Banken, aber auch Präsident des Verwaltungsrats der Nordwestbahn und Vorstandsmitglied der Gartenbaugesellschaft. Für seine Verdienste um die Vermittlung und Finanzierung von Auslandsgeschäften wurde er 1872 nobilitiert. Mit dem Erwerb eines Guts (1872) wurde die niederösterreichische Gemeinde Ebendorf zu seiner Wahlheimat (Einrichtung von Parkanlagen und Edelobstkulturen). 1878-1896 vertrat er die Klasse der Großgrundbesitzer im niederösterreichischen Landtag. Mitscha-Märheim, der sich als gläubiger Katholik in der Politik sozial engagierte, erwarb sich große Verdienste um die Einführung des Raiffeisenkassenwesens, mit dessen Hilfe er die Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung zu verbessern trachtete. Für die auf seine Initiative gegründete Raiffeisenkasse in Ebendorf bezahlte er die Gründungskosten und alle erforderlichen Anschaffungen.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
  • Herbert Mitscha-Märheim: Eine kleine Geschichte von Ebendorf bei Mistelbach. Horn: Berger 1971, S. 29, S. 31 ff., S. 48, S. 51, S. 53, S. 59