Johann Hörbiger

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Johann Hörbiger
Personenname Hörbiger, Johann
Abweichende Namensform Hörbiger, Hanns, Hörbiger Hans
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 29.11.1860
Geburtsort Atzgersdorf, Niederösterreich
Sterbedatum 11.10.1931
Sterbeort Mauer
Begräbnisdatum
Friedhof Maurer Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Techniker, Schmied, Erfinder
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Hörbigerplatz (14), Johann-Hörbiger-Gasse
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  13.01.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Johannhörbiger.jpg
Bildunterschrift  Johann Hörbiger
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, Tagblattarchiv: Fotosammlung, TF-004303
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse23Kroißberggasse34
NameVerwandtschaftsgrad
Paul HörbigerSohn
Attila HörbigerSohn

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Johann Hörbiger (Hanns), * 29. November 1860 Atzgersdorf, Niederösterreich (heute 23), † 11. Oktober 1931 Mauer, Kroißberggasse 34 (heute 23; Maurer Friedhof), Techniker, Maschinenkonstrukteur (unter anderem Hörbiger-Ventil), Vater von Attila Hörbiger und Paul Hörbiger.

Nach Ausbildung zum Schmied und Besuch der Maschinenbauschule des Technologischen Gewerbemuseum (TGM) Wien arbeitete Hörbiger als Techniker. 1895 erhielt er das Patent für ein von ihm entwickeltes Plattenventil („Hörbiger-Ventil"). Sein um die Jahrhundertwende gegründetes Konstruktionsbüro verlegte er 1903 nach Wien. Am 6. November 1913 erwarb er das Haus Kroißberggasse 34 (Mauer). Bekannt wurde er auch als Urheber der Welteislehre (einer wissenschaftlich nicht fundierten Theorie der Kosmogonie); Hauptwerk „Glacialkosmogonie" (1926). Hörbigerplatz, Johann-Hörbiger-Gasse.


Literatur

  • Wilhelm Kosch: Das katholische Deutschland. Biographisch-bibliographisches Lexikon. Augsburg: Literarisches Institut von Haas und Grabherr 1938
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon [der Ersten und Zweiten Republik]. Wien: Ueberreuter 1992
  • Fritz Knoll: Österreichische Naturforscher, Ärzte und Techniker. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Gesellschaft für Natur und Technik 1957, S. 185 f., S. 227
  • Ferdinand Opll: Liesing. Geschichte des 23. Wiener Gemeindebezirkes und seiner alten Orte. Wien: Jugend & Volk 1982 (Wiener Heimatkunde, 23), S. 189 f.
  • Hans Robert Hörbiger / Maximiliane Soeser: Welteis. Roman um ein Weltbild. Wien [u.a.]: Kühne 1951
  • Ferdinand Opll: Liesing. Geschichte des 23. Wiener Gemeindebezirkes und seiner alten Orte. Wien: Jugend & Volk 1982 (Wiener Heimatkunde, 23), S. 190 f.
  • Briefmarkenabhandlung der Postdirektion anläßlich des Erscheinens von österreichischen Briefmarken, 29.11.1985