Jasomirgottstraße 2

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1560
Jahr bis
Andere Bezeichnung Kardinal-Innitzer-Hof
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Josef Vytiska
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  16.03.2017 durch WIEN1\lanm08mic
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtJasomirgottstraße2
Innere StadtStephansplatz8A

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt61617701795
Stadt62818211862
Stadt62917951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Jasomirgottstraße 2 (Konskriptionsnummer 628, Teil), Stephansplatz 8A.

Hier stand ursprünglich ein Teil des Bauernfeindschen Hauses, das 1560 erbaut und 1874 im Zuge der Verlängerung der Brandstätte abgetragen wurde. Auf einem Teil dieses Grundstückes wurde nach Plänen von Wilhelm Fränkel ein Prachthaus errichtet, das aus zwei selbständigen Gebäuden (Jasomirgottstraße 2 und Brandstätte 1) bestand. Es gehörte ursprünglich der Ersten österreichischen Spar-Casse, später dem Pensionsinstitut der k.k. privilegierten Südbahngesellschaft. 1912 stand es im Besitz der "Donau-Save-Adria Eisenbahngesellschaft". Aus dem Jahr 1941 existieren fünf Kaufverträge, durch die unter anderem die "Julius Meinl A.G.", die "Wiener Gebietskrankenkasse für Arbeiter und Angestellte", die "Amazone Vertriebsgesellschaft Walter Hering", die "Realia Imobilien Verwertungs A.G." und die "Allgemeine Versicherungsgesellschaft Helvetia, Filialdirektion Wien" Anteile erwarben.

Beim großen Brand, der 8. April 1945 am Stephansplatz wütete, brannte das Gebäude zusammen mit dem Haus Brandstätte 1 vollkommen aus. Zwischen 1949 und 1951 wurde das heutige Gebäude nach Plänen von Josef Vytiska als erstes Bauwerk dieses Häuserblocks neu errichtet und mit dem 1951/1952 erbauten Haus Brandstätte 1 zum "Kardinal-Innitzer-Hof" ("Theodor-Innitzer-Hof") verschmolzen.

siehe auch Bauernfeindsches Haus; Café de l’Europe.

Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 761 f.