Jasomirgottstraße

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Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1876
Jahr bis
Name seit 11.01.1876
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Heinrich II.
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  28.02.2018 durch WIEN1\lanm08jan
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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Jasomirgottstraße (1), benannt (11. Jänner 1876) nach Herzog Heinrich II. Jasomirgott, entstanden nach der Parzellierung des Margaretenhofs. 1310 wird der hier befindliche Hof als Paltrams Haus bezeichnet (Paltram hatte um 1260 im Hof eine Margaretenkapelle eingerichtet); zwischen ihm und der Stephanskirche erstreckte sich das Terrain der Brandstatt. Die Jasomirgottstraße bildet ungefähr die Südseite der alten Brandstatt. Ab 1362 ist der Hof als St. Margaretenhof nachweisbar; er wurde 1872/1873 demoliert, worauf die Gasse eröffnet werden konnte.

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude:

Literatur

  • Berichte und Mitteilungen des Altertums-Vereines zu Wien. Band 23. Wien: Gerold 1886, S. 263
  • Monatsblatt des Altertums-Vereines zu Wien. Wien: Alterthumsverein zu Wien 1984-1918. 1884, S. 26
  • Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien: Jugend und Volk, Ed. Wien, Dachs-Verlag 1993, S. 95
  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Robert Mucnjak: Führer durch Alt-Wien. Innere Stadt. Wien: Der Museumsverein Innere Stadt 1980 (Schriftenreihe des Bezirksmuseums, 3), S. 53
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 761
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)