Institut für Österreichische Geschichtsforschung

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art der Organisation Institution
Jahr von 1854
Jahr bis
Benannt nach
Prominente Personen Albert Jäger, Theodor Sickel, Heinrich Zeißberg, Engelbert Mühlbacher, Emil Ottenthal, Oswald Redlich, Hans Hirsch, Otto Brunner, Leo Santifaller, Heinrich Fichtenau, Herwig Wolfram
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  29.03.2017 durch WIEN1\lanm09was
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Organisation erfasst!

frühere Adressierung

Es wurden noch keine früheren Adressen zu dieser Organisation erfasst!

BezeichnungJahr vonJahr bis
Österreichisches Institut für Geschichtsforschung19191938
Institut für Geschichtsforschung und Archivwissenschaften19381945

Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IOeG), gemäß kaiserlichen Entschluss vom 20. Oktober 1854 an der philologischen Fakultät der Universität Wien zur Erforschung und Darstellung der österreichischen Geschichte und zur höheren Ausbildung in den historischen Wissenschaften (Diplomatik, Quellenkunde, und so weiter) gegründet (ab 1919 Österreichisches Institut für Geschichtsforschung, ab 1938 Institut für Geschichtsforschung und Archivwissenschaften, seit 1945 wieder Institut für Österreichische Geschichtsforschung). Seit 1855 werden am Institut, in einem einjährigen Vorbereitungs- und einem zweijährigen Hauptkurs (der mit einer Hausarbeit sowie einer [schriftlichen und mündlichen] Staatsprüfung abzuschließen ist) Fachkräfte für den höheren wissenschaftlichen Dienst ausgebildet (insbesonders auch Heranbildung wissenschaflticher Beamter für Archive und Museen); unter Sickel entwickelte sich das Institut (in Abänderung seines Gründungsziels) zu einer angesehenen Pflegestätte für historische Hilfswissenschaften. Es genießt einen hervorragenden internationalen Ruf, verfügt über eine Urkunden-, Faksimile- und Siegelsammlung sowie eine umfangreiche Fachbibliothek. Zu den Publikationsreihen zählen unter anderem die seit 1880 jährlich erscheinenden "Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung" (MIÖG; dazu Ergänzende Bände); von besonderem Wert für die Wiener Geschichte ist die Edition der Matrikel der Universität Wien. 1881 wurde von Wien aus das Historische Institut in Rom gegründet.

Vorstände:

Mitglieder: Verzeichnisse in der Chronik der Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.

Literatur

  • Emil von Ottenthal: Das kaiserlich königliche Institut für österreichische Geschichtsforschung 1854-1904. 1904
  • Leo Santifaller: Das Institut für österreichische Geschichtsforschung. 1950
  • Alphons Lhotsky: Geschichte des Institut für österreichische Geschichtsforschung. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Wien/München: Oldenbourg / Wien/Graz/Köln: Böhlau / Innsbruck: Wagner 1880 - lfd. Ergänzungsband 17, 1954