In der Gugel

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In der Gugel (1, Wollzeile 28, Riemergasse 1-3, Teil; Konskriptionsnummer 793).

Ende 14. Jahrhundert gebräuchliches Hausschild (erstmals 1397). Unter "Gugel" verstand man eine Art von Kapuze, die an Rock oder Mantel befestigt war. Das Haus sollte somit wie eine Gugel einen Schutz gegen Wetter und Gefahr bilden. Im 17. Jahrhundert hieß das Gebäude Allwo der Hahn den Hühnern predigt.

siehe auch Wollzeile 28.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 3. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 552