Himmelpfortgasse 3

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1., Himmelpfortgasse 3, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1899
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Wo die Gans beschlagen wird
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  23.01.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Himmelpfortgasse3.jpg
Bildunterschrift  1., Himmelpfortgasse 3, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtHimmelpfortgasse3

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt94718211862
Stadt100517951821
Stadt96717701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Himmelpfortgasse 3 (Konskriptionsnummer 947).

Dieses Haus gehörte im 16. Jahrhundert dem Orden zum heiligen Geist, dessen Kloster vor dem Kärntnertor lag und wurde 1526 von diesem verkauft. Bereits zu dieser Zeit trug es den Schildnamen "Wo die Gans beschlagen wird", dessen Herkunft unklar ist (zur Zeit der Reformation waren Hausnamen mit Tieren sehr beliebt). Gegen Mitte des 16. Jahrhunderts besaß es Niklas Hopfner, der im Hofquartierbuch als "Nachrichter" (Scharfrichter) verzeichnet ist (das damalige Gebäude grenzte mit seiner Rückseite an das Gefängnis, das sogenannte Amtshaus). In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts befand sich die Buchhandlung Franz Gräffers im Haus, die jedoch schlecht ging und einen Teil des ererbten Vermögens verschlang.

Das heutige Haus entstand 1899/1900 auf verkleinerter Grundfläche (344 statt 364 Quadratmeter), da man die Himmelpfortgasse verbreiterte.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 171 f.