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Haus der Musik

Aus Wien Geschichte Wiki
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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1567
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Erzherzog-Carl-Palais, Kaiserliches altes Gießhaus
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner Otto Carl Ehrenfried Nicolai
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  8.09.2017 durch DYN\wolfgang j kraus
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BezirkStraßeHausnummer
1Seilerstätte30
1Annagasse20
1Krugerstraße19

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Haus der Musik Wien (1, Seilerstätte 30, Annagasse 20, Krugerstraße 19; ehemaliges Erzherzog-Carl-Palais).

Die Initiative zu dieser neuen Nutzung ging von Stefan Seigner aus, der bis 2003 Manager von André Heller war. Nachdem im Dezember 1998 mit den Bauarbeiten begonnen worden war, konnte das Haus der Musik am 15. Juni 2000 eröffnet werden. Es macht in sieben Erlebnisbereichen Musik hör-, seh- und spürbar. Die Besucher werden zum interaktiven Spiel mit Musik angeregt, erhalten musikhistorische Informationen, erleben unerwartete Klänge und lernen das Haus der Musik als Zentrum für ästhetische, wissenschaftliche, populäre und künstlerische Begegnungen mit Musik kennen.

Seigner verhandelte mit der Stadtverwaltung über die dauernde Finanzierung des privat gegründeten Betriebes. Seit 2005 wird das Haus der Musik von einer im Besitz der stadteigenen Wiener Holding stehenden Betriebs-GmbH betrieben. Die Ehrenpräsidentschaft übernahm Zubin Mehta.

Im Palais ist auch das Museum der Wiener Philharmoniker untergebracht, deren Gründer, der Komponist Otto Nicolai, hier gewohnt hat.

Zur Geschichte des Bauwerks, das ab 1567 als kaiserliches Gießhaus diente und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Besitz von Erzherzog Karl von Österreich-Teschen kam: siehe Erzherzog-Carl-Palais.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 2. Teil. Wien ²1956 (Manuskript im WStLA), S. 338-341