Habsburgergasse 4

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtHabsburgergasse4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt117317701795
Innere Stadt121117951821
Innere Stadt114318211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Habsburgergasse 4 (Konskriptionsnummer 1143), ursprünglich in einem Komplex mit den Nummern 1145 und 1146. Im Jahr 1701 erscheint das Haus als "Schenk- und Gasthaus zum burgundischen Kreuz" auf. Es diente im Vormärz unter anderem der "Société Suisse à Vienne" als Versammlungslokal. Diese Gesellschaft setzte sich aus schweizer Studenten zusammen, die als Erzieher in Adelsfamilien dienten, und geriet bald in Verdacht, umstürzlerische Ziele zu verfolgen, woraufhin sie verhaftet und später des Landes verwiesen wurden. Zudem wurde das unter Kaiser Franz II. (I.) erlassene Verbot für die Aufnahme französischer Kindererzieher auf die Schweizer ausgedehnt, "sehr zum Leidwesen der vornehmen Kreise, die schon aus dem Grunde mit Vorliebe die französische Sprache pflegten, um besser vor den gelegentlichen Horchern geschützt zu sein".[1] Später "Opium-Höhle", Tanzkabarett-Bar.

Nicht bekannt ist das Baujahr des fünfstöckigen Hauses mit einer Grundfläche von 148 Quadratmetern (Spätbarock?).

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 2. Teil. Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 344-347

Einzelnachweise

  1. Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 2. Teil. Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 346