Habsburgergasse 10

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1915
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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BezirkStraßeHausnummer
1Habsburgergasse10

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt117017701795
Innere Stadt120817951821
Innere Stadt114018211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Dorotheergasse 10 (Konskriptionsnummer 1140), im 15. Jahrhundert das "Ruckkendorfer Haus". "Im 17. Jahrhundert besass es Sebastian Bischof, von dessen Erben es an Christoph Freiherrn von Abele kam, der im Jahr 1683 (Zweite Türkenbelagerung (1683)) an der Gewähr des Hauses steht. Er war ein Gönner der Serviten, die erst wenige Jahre vorher (1678) ihre Kirche und ihr Kloster in der Rossau vollendet hatten, beim Herannahen der Türken aber fluchtartig ihr Heim verlassen mussten. Von den vierzehn Mönchen fanden zwölf Einlass in die Stadt. Zwei hatten sich verspätet und die Stadttore bereits geschlossen gefunden. Noch hofften sie Neustadt erreichen zu können, sollen jedoch in der Nähe von Baden von einem türkischen Streifcorps ergriffen und niedergesäbelt worden sein. Die übrigen fanden im Haus des Grafen Abele von Lilienberg gastfreundlich Aufnahme und blieben bis zum Entsatz der Stadt dort."[1] Neubau 1915.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 2. Teil. Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 352 f.

Einzelnachweise

  1. Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 2. Teil. Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 353