Haberlgasse

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Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1959
Jahr bis
Name seit 08.07.1959
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Johann Haberl
Bezirk 16
Lage Neulerchenfeld
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  25.09.2017 durch WIEN1\lanm08jan
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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Haberlgasse (16, Neulerchenfeld, Ottakring), benannt (8. Juli 1959 Gemeinderatsausschuss) nach dem Kaufmann und Bürgermeister von Neulerchenfeld Johann Haberl (1812-1883); vorher (ab 1867) bereits Haberlgasse benannt, 1875 bis zur Burggasse verlängert, der Teil nördlich der Neulerchenfelder Straße 1883 der Reinhartgasse einverleibt (am 8. Juli 1959 wieder in die Haberlgasse einbezogen).

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude

  • Nummer 35: Karl-Lugmayer-Haus benannt nach dem ÖVP-Politiker Dr. Karl Lugmayer
  • Nummer 37: Elternhaus des Dichters Josef Weinheber
  • Nummer 56: Gedenktafel für den Schriftsteller Karl Schneider ("Einmal möcht' ich noch ein kleiner Lausbub sein ..."), der 1961 hier starb
  • Nummer 74-76 (Friedmanngasse 46-48): Relief "Mutter mit Kind" von Josef Franz Riedl über der Hauseinfahrt (1950); Erster Dachkindergarten (eröffnet am 17. November 1951)
  • Nummer 86: städtische Wohnhausanlage (18 Wohnungen), errichtet 1974/1975 nach Plänen von Josef Krawina und Günther Oberhofer durch Bruno Buchwieser, bei der Krawina eine neue Form der Dachgestaltung propagierte (Multifunktionalität im Gegensatz zu den von Harry Glück favorisierten Schwimmbädern)

Literatur

  • Felix Czeike: XVI. Ottakring. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 16), S. 15
  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Christine Klusacek / Kurt Stimmer: Ottakring. Vom Brunnenmarkt zum Liebhartstal. Wien: Mohl 1983, Register
  • Ottakring. Ein Heimatbuch des 16. Wiener Gemeindebezirkes. Hg. von der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde in Ottakring. Wien: Schulbücherverlag 1924, S. 413
  • Harald Sterk: Bauen in Wien. Das letzte Jahrzehnt 1976 bis 1986, Wien 1986, S. 118