Gustav-Mahler-Hof

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1861
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Gustav Mahler
Einlagezahl
Architekt Ludwig Christian Friedrich Förster
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  23.01.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtMahlerstraße7
Innere StadtWalfischgasse8
Innere StadtAkademiestraße2B-C

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Gustav-Mahler-Hof (1, Mahlerstraße 7, Akademiestraße 2B-C, Walfischgasse 8),

Der Hof entstand auf Gründen der ehemaligen Stadtbefestigung beziehungsweise der Glacis. Er wurde zwischen 1861-1864 nach Plänen von Ludwig Christian Friedrich Ritter von Förster errichtet und gehörte Heinrich Drasche. 1927 erwarb ihn die Firma "Magas Epitö részvénytársaság". Als gegen Ende des Zweiten Weltkrieges (12. März 1945) eine Bombe ins Straßenpflaster einschlug, kam es zu nicht unbeträchtlichen Schäden an den ebenerdigen Räumlichkeiten. Dabei wurde die Hausmauer durchlagen und das an der Ecke Walfischgasse/Akademiestraße gelegene Feinkostgeschäft stürzte samt der Einrichtung in den Keller.

Nach dem Krieg wurde das Haus wieder repariert und mit Kaufvertrag vom 26. Mai 1950 an die "International Business Machines Corporation" verkauft. Durch zwei Einbringungsvertäge kam es Anfang 1953 in den Besitz der "JBM. World Trade Corporation". 1992 kaufte es die damalige Austria Tabak, die es mit einem Kostenaufwand von 110 Millionen Schilling generalsanierte (Passantendurchgang von der Mahlerstraße in die Walfischgasse, Dachbodenausbau) und nach Gustav Mahler benannte.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 2. Teil. Wien ²1956 (Manuskript im WStLA), S. 395
  • Presse, 18.10.1994, S. 9