Grete Mecenseffy

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Personenname Mecenseffy, Grete
Abweichende Namensform Mecenseffy, Margarethe von
Titel Dr. phil., Dr. theol., Univ.-Prof., Edle
Geschlecht weiblich
GND
Geburtsdatum 09.08.1898
Geburtsort Wien
Sterbedatum 11.09.1985
Sterbeort Gallneukirchen
Begräbnisdatum 20.09.1985
Friedhof Friedhof Döbling,
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf evangelische Theologin, Historikerin
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit  evangelisch
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  17.12.2014 durch DYN\krabina
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse27 September 1982

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Mecenseffy Grete, * 9. August 1898 Wien, † 11. September 1985 Gallneukirchen (Evangelisches Pflegeheim; Döblinger Friedhof), evangelische Theologin, Historikerin; Tochter des Feldmarschalleutnants Artur von Mecenseffy und Hedwig von Mecenseffy, geb. Thausing. Studierte an der Universität Wien Geschichte und Germanistik (Dr. phil. 1921) und unterrichtete 1923-1945 als Professorin an einem Realgymnasium (Unterbrechung durch Forschungsaufenthalt in spanischen Archiven, wo sie Material über die Verbindungen zwischen den Madrider und Wiener Habsburgern sammelte). Nach dem Zweiten Weltkrieg war Mecenseffy 1945-1947 beim British Military Government in Wien beschäftigt und studierte anschließend an den Universitäten Wien und Zürich evangelische Theologie (Dr. theol. 1951). Nach Habilitation an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien (1952), wo sie Kirchengeschichte lehrte, wurde sie 1958 tit. ao. Prof. und 1965 o. Prof. 1966 wurde sie zur evangelisch-reformierten Pfarrerin ordiniert. 1954-1972 war sie leitende Redakteurin des Reformierten Kirchenblatts. Sie veröffentlichte unter anderem 1956 das Standardwerk „Geschichte des Protestantismus in Österreich", 1965 eine Arbeit über evangelische Lehrer an der Universität Wien und 1980 (gemeinsam mit Hermann Rassl) „Die evangelischen Kirchen Wiens" (Wiener Geschichtsbücher, 24); außerdem widmete sie sich der Herausgabe österreichischer Täuferakten.


Literatur

  • Jahrbuch für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 103 (1987), S. 145 ff.
  • Alfred Raddatz / Kurt Lüthi [Hg.]: Evangelischer Glaube und Geschichte. Grete Mecenseffy zum 85 Geburtstag. Wien 1984 (Reformiertes Kirchenblatt: Aktuelle Reihe, 26)
  • Presse, 26.09.1985