Grashof

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1337
Jahr bis 1898
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  7.06.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
1Schönlaterngasse3
1Schönlaterngasse5
1Grashofgasse4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt74317951821
Innere Stadt74517701795
Innere Stadt676
Innere Stadt677
Innere Stadt69918211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Grashof (Konskriptionsnummer 699), Grashofgasse 4, bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts im Eigentum des Stiftes Heiligenkreuz, anschließend privat.

Der Grashof trug seinen Namen, weil dort Gras eingelagert und verkauft wurde, und erstreckte sich von der Grashofgasse mindestens bis hinter das heutige Haus 1, Sonnenfelsgasse 3. Vor der Erbauung des Grashofs befand sich an dieser Stelle vermutlich ein Garten, welcher den in Wien weilenden Zisterziensern und den Dienstleuten des Heiligenkreuzer Stifts zur Erholung und für festliche Veranstaltungen diente. Die beiden Teile wurden erstmals 1547 und endgültig im 17. Jahrhundert durch einen gemeinsamen Bau verbunden (Heiligenkreuzer Hof). Die spätere Grashofgasse hieß früher „Gassel vorm heiligen Kreuzerhof“. 1898 wurde der Grashof abgerissen und ein fünfstöckiger Neubau errichtet.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 2. Teil. Wien ²1954 (Manuskript im WStLA), S. 269-271
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 610
  • Richard Perger: Die Grundherren im mittelalterlichen Wien. Teil 2. In: Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien. Band 21/22. Wien: 1965/1966, S. 123
  • Leopold Sailer: Wiener Ratsbürger. 1931, S. 71