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Graben 8

Aus Wien Geschichte Wiki
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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1439
Jahr bis
Andere Bezeichnung Zur blauen Krone
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Karl Schumann
Prominente Bewohner Marie Ebner-Eschenbach, Franz Mack der Ältere
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  4.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Spiegelgasse1
1Graben8

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt116017951821
Stadt109418211862
Stadt112117701795
Stadt116117951821
Stadt109518211862
Stadt112017701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Graben 8; 1, Spiegelgasse 1; (Konskriptionsnummern: Stadt 1094, Stadt 1095)

Das Gebäude Graben 8 bildet eine Ecke zur Spiegelgasse und trägt dort die Nummer 1. Ursprünglich standen dort zwei Häuser mit den Alten Nummern Stadt 1094 und 1095.


Haus Stadt 1094

Im Jahr 1439 wird erstmals ein Besitzer erwähnt. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kaufte es 1772 der Goldarbeiter und Kammerjuwelier der Kaiserin Maria Theresia Franz Mack, der das gesamte Haus umgestaltete. Ihn beerbte sein Sohn, Valentin Ritter von Mack, unter dem das Haus eine größere bauliche Veränderung erfuhr, wobei das Erdgeschoß des Gassentraktes mit Aufrechterhaltung der übrigen Geschosse neu hinein gebaut wurde. 1872 erwarb es die Wiener Baugesellschaft.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre


Haus Stadt 1095

Das Haus Stadt 1095 trug den Schildnamen „Zur blauen Krone“ und wird 1439 erstmals erwähnt. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kam es unter anderem 1802 in den Besitz des Stephan Olivier Graf von Wallis, der es 1832 seiner Witwe, der Stiftsdame Maria Theresia Gräfin von Wallis vermachte. 1869 erfolgte der Ankauf des Hauses durch die Gemeinde Wien. Aufgrund einer Erklärung der Gemeinde vom 28. Dezember 1870 wurde die Area des Hauses (zwecks Verbreiterung der Spiegelgasse an ihrer Ausmündung auf den Graben) als Straßengrund bestimmt.


Der Neubau

Der Neubau des Hauses, der nach Salzberg 1887 erfolgte, fällt durch den amerikanischen Kondor über dem Uhrturm auf und verrät dadurch schon seinen ersten Besitzer, die Lebensversicherungsgesellschaft, New York. Im Jahr 1916 starb hier im Hause die Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

  • Musikverlag V. Schmidbauer & Co. (1795)


Literatur

Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 1. Teil. Wien ² 1951, S. 48-52