Grünangergasse 6

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1414
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zu den sieben Brunnen
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  4.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtGrünangergasse6

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt84218211862
Stadt89217951821
Stadt87817701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Grünangergasse 6 (Konskriptionsnummer 842); Zu den sieben Brunnen.

Die erste urkundliche Erwähnung eines Hauses auf diesem Grundstück stammt vom 31. August 1414, als es Erben um 26 Pfund Wiener Pfennig an die Stadt verkauften. Wie lange es im Besitz der Stadt blieb, ist nicht bekannt, da bis 1533 keine Daten vorliegen. Aus diesem Jahr ist zu erfahren, dass der Name des Hauses "Zu den sieben Brunnen" war, es sich in Privatbesitz befand und zu einem früheren Zeitpunkt abgebrannt war. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um den großen Stadtbrand von 1525, bei dem viele Objekte in diesem Bereich eingeäschert wurden.

Das 1566 noch einstöckige Haus wird 1664 bereits als zweistöckig angegeben. 1772 enstand es in seiner heutigen Form. Mit Kaufverträgen vom 9. Mai 1922 und 18. Dezember 1935 ging es in den Besitz der "Aktiengesellschaft für Internationalen Warenhandel" über. Im Jahr 1940 wurde das Eigentumsrecht der "Wirtschaftsgruppe Druck, Bezirksgruppe Ostmark" zuerkannt, aufgrund eines Teilerkenntnisses der Rückstellungskommission vom 18. Oktober 1949 erhielt es die nunmehrige "Aktiengesellschaft für Internationalen Warenhandel in Liquidation" zurück.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 3. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 626-628