Galvagnihof

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1856
Jahr bis 1913
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Pietro di Galvagni
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen
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BezirkStraßeHausnummer
1Hoher Markt10-11
1Hoher Markt12
1Fischgasse1; 1a

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt56217951821
Stadt50517701795
Stadt51418211862
Stadt51017701795
Stadt51217701821
Stadt52118211862
Stadt55417951821
Stadt48718211862
Stadt56117951821
Stadt50417701821
Stadt52117951821
Stadt51117701795
Stadt51518211862
Stadt52018211862
Stadt52218211862
Stadt55517951821
Stadt56017951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Galvagnihof (1, Hoher Markt 10-11 und 12, Fischgasse 1 und 1a ; Konskriptionsnummern 515, 521, 522, 487 und 520).

Ursprünglich stand auf einem Teil des Areals (Konskriptionsnummer 514) ein Gebäude, das mittels Schwibbogen einen Durchgang zum Fischhof bildete und 1688-1695 Bürgermeister Daniel Fockhy gehörte; es wurde 1856 vom Großhändler Pietro di Galvagni erworben, der das Gebäude abbrechen und an seiner Stelle unter Einbeziehung von fünf anderen alten, ebenfalls zum Fischhof gehörenden und von ihm erworbenen Häusern (siehe Ankerhof) den fünfgeschossigen Galvagnihof (64 Wohnungen) erbauen ließ. Die rustizierte Fassade am Hohen Markt war im dritten und vierten Geschoß durch Balkone bereichert.

Bereits 1861 hat die (1858 gegründete) Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung "Der Anker" den Hof erworben; 1913 ließ sie ihn abreißen und an seiner Stelle den Ankerhof errichten (Ankeruhr).

Literatur

  • Richard Perger: Der Hohe Markt. Wien [u.a.]: Zsolnay 1970 (Wiener Geschichtsbücher, 3), S. 114 ff., besonders 119
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 2. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 475-488, besonders 488