Friedhof Neustift am Walde

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Neustift am Walde, Friedhof (18, Pötzleinsdorfer Höhe 2).
1) Im Zuge der Erhebung Neustifts zur Pfarre wurde ein Friedhof errichtet und am 6. April 1784 geweiht (bis dahin wurden die Toten auf dem Sieveringer Friedhof begraben).
2) Da der Krottenbach des öfteren den Friedhof überflutete, entstand auf einer von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Hutweide ein neuer Friedhof, der am 25. November 1823 geweiht wurde (1831 durch einen Seuchenfriedhof für Choleratote erweitert). Dieser Friedhof wurde nur bis 1880 belegt. An den aufgelassenen Friedhof, der nach dem Ersten Weltkrieg eingeebnet wurde, erinnert nur noch eine 1989 errichtete Gedenkstätte.
3) Ein neuer Friedhof wurde ab 1. September 1880 belegt. 1924 wurde eine neue Aufbahrungshalle errichtet, 1931 der Friedhof erweitert, 1948-1951 beziehungsweise 1966 legte man Urnenhaine an, 1957 wurde der Haupteingang verlegt und 1974/1975 durch Erich Boltenstern die Aufbahrungshalle umgestaltet (Flügelaltar mit Emailkreuz von Hans Robert Pippal, Wandmosaik von Friedrich Fischer).

Literatur

  • Franz Knispel: Zur Geschichte der Friedhöfe in Wien. Band 1. Wien: Wiener Stadtwerke - Städtische Bestattung 1992, S. 180 ff.
  • Christine Klusacek / Kurt Stimmer: Währing. Vom Ganserlberg zum Schafberg. Wien: Mohl 1989, S. 214 f.