Franz Robert Arnold

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Personenname Arnold, Franz Robert
Abweichende Namensform Levisohn, Franz Robert
Titel Dr. phil., ao. Prof.
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 27.11.1872
Geburtsort Wien
Sterbedatum 24.01.1938
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Literaturhistoriker, Bibliothekar, Übersetzer
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  20.04.2016 durch WIEN1\lanm09eic
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Präsident des Wiener Goethe-Vereins

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Arnold (eigentlich Levisohn) Franz Robert, * 27. November 1872 Wien, † 24. Jänner 1938 Wien (Zentralfriedhof, Krematorium), Literaturhistoriker. Studierte an der Wiener Universität deutsche und klassische Philologie (Dr. phil. 1895); zuvor Übertritt zum evangelischen Glauben und Namensänderung. Trat 1896 in die Hofbibliothek ein und habilitierte sich 1899 für neuere deutsche Literaturgeschichte (außerordentlicher Professor 1906); seit 1913 widmete er sich ausschließlich der Lehrtätigkeit an der Universität. 1900 veröffentlichte er die „Bibliographie der deutschen Bühnen seit 1830", 1925 (als Herausgeber) „Das deutsch Drama". 1920-1934 außerordentlicher Professor, 1934-1936 nach Zwangspensionierung Gastprofessor an der Stanford-Universität (Kalifornien), 1936-1938 Präsident des Goethe-Vereins, interessierte sich Arnold besonders für die deutsche Polen- und Griechendichtung sowie für das moderne deutsche Drama. Seine „Allgemeine Bücherkunde der neueren deutschen Literaturgeschichte" (1910, ³1931) bildete einen wesentlichen Unterrichtsbehelf, wie er überhaupt in methodologischer Hinsicht ausgezeichnete Arbeit geleistet hat. Seine Schüler und Freunde trafen sich mit ihm seit dem Ende des Ersten Weltkriegs im Café Magistrat (2, Taborstraße 21a), später im Café Beethoven (8, Universitätsstraße 11).

Quellen


Literatur

  • Hans Giebisch / Gustav Gugitz: Bio-Bibliographisches Literaturlexikon Österreichs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1963
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Grete Mecenseffy: Evangelische Lehrer an der Universität Wien. Graz/Wien: Böhlau 1967, S. 179 ff
  • Robert Franz Arnold: Reden und Studien. Auswahl, gesammelt zu seinem 60. Geburtstag von Freunden und Schülern. Wien [u.a.]: Braumüller 1932 (mit Bibliographie)
  • Harry Zohn: Österreichische Juden in der Literatur. Ein bio-bibliographisches Lexikon. Tel Aviv: Olamenu 1969
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst, 24.11.1972
  • Karl F. Stock / Rudolf .Heilinger / Marylène Stock: Personalbibliographien österreichischer Dichter und Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. Pullach bei München: Verlag Dokumentation 1972