Franz Löblich

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Personenname Löblich, Franz
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 08.12.1827
Geburtsort Wien
Sterbedatum 01.10.1897
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Kupferschmied, Hausbesitzer, Politiker
Parteizugehörigkeit Demokraten
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Löblichgasse
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Wohnadresse9Sechsschimmelgasse5

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Löblich Franz, * 8. Dezember 1827 Wien, † 1. Oktober 1897 Wien, Kupferschmied, Hausbesitzer, Politiker. Als wandernder Geselle stand er 1848 in Dresden auf den Barrikaden und beteiligte sich 1849/1850 in Schleswig-Holstein als Freiwilliger an der Erhebung gegen Dänemark. Nach zwölfjähriger Wanderschaft kehrte er aus Ungarn wohlhabend nach Wien zurück und übernahm hier den Kupferschmiedbetrieb seines Vaters (1857 Hoflieferant, 1859 Vorsteher der Genossenschaft der Kupferschmiede). Er wurde Armen-, Ortsschul- und Bezirksrat, war 1863-1886 Gemeinderat, 1870/1871 niederösterreichischer Landtagsabgeordneter und 1879-1885 Reichsratsabgeordneter (Partei der Demokraten, besonderes Eintreten für den durch die Gründerzeit und den Börsenkrach geschädigten Mittelstand). 1889-1897 war Löblich Bezirksvorsteher des 9. Bezirks. Sein humanitäres Wirken erstreckte sich auf die Marie-Valerie-Krippe (9, Dreihackengasse 7), die im Bezirk befindlichen Kindergärten, die Knabenbeschäftigungsanstalt, die Anstalt für die Verköstigung armer Schulkinder, die Suppen- und Teeanstalt, die Volksküche und das Karolinen-Kinderspital. Löblich wohnte 9, Sechsschimmelgasse 5. Löblichgasse.

Literatur

  • Hans Mück: Quellen zur Geschichte des Bezirks Alsergrund. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1978 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 3), S. 49.