Fächtturm

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis 1718
Andere Bezeichnung Fechtturm, Hafnerturm
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Fächtnormen
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtRotenturmstraße
Innere StadtFranz-Josefs-Kai

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Fächtturm (1, Rotenturmstraße, Franz-Josefs-Kai; auch Fechtturm, Vechturm, Vächturm oder Hafnerturm).

Der Turm befand sich schräg gegenüber dem Haus Stadt 466 (Kleiner Seitenstettner Hof) in der ehemaligen Kohlmessergasse und war wohl nach den hier verwahrten Fächtnormen (fächen bedeutete so viel wie eichen) und nicht nach der nahegelegenen Fechtschule (1, Rotenturmstraße 20; Fechten) benannt. Laut Groner (Richard Groner: Wien, wie es war, S. 54) wurde er im Jahr 1780 abgetragen. Hierbei dürfte es sich jedoch um einen Fehler Groners handeln. Tatsächlich wurde der Turm wohl 1718 abgetragen und das Grundstück noch im selben Jahr vier Kohlmessern (auch Kohler genannt; lieferten Kohle an Handwerksbetriebe und Privathaushalte) überlassen, die hier den sogenannten "Zwergerlhof" (Haus Stadt 470) errichteten, der 1858 abgetragen wurde. Heute verläuft der Franz-Josefs-Kai über dieses Grundstück.

Literatur

  • Richard Groner: Wien, wie es war. Wien 31934, S. 54
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 602 und 626