Emil Hoppe

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Personenname Hoppe, Emil
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 02.04.1876
Geburtsort Wien
Sterbedatum 14.08.1957
Sterbeort Salzburg
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Architekt
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  13.08.2014 durch WIEN1\lanm09f14
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Schwendenwein-Stipendium1901

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NameVerwandtschaftsgrad
Paul HoppeBruder
NameBeziehung
Otto Schönthal

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Emil Hoppe, * 2. April 1876 Wien, † 14. August 1957 Salzburg, Architekt, Bruder des Paul Hoppe.

War 1898-1901 Schüler Otto Wagners an der Staatsgewerbeschule. Hier lernte er Otto Schönthal kennen, mit den ihn lebenslang eine enge Arbeitsgemeinschaft verbinden sollte (1902-1910 arbeiteten sie gemeinsam in Wagners Büro, anschließend 1911-1938 in einem gemeinsam gegründeten eigenen Büro); die Entwürfe wurden "Hoppe & Schönthal" signiert. Die Tätigkeit Hoppes erstreckte sich auf den Sozialen Wohnbau (Matteottihof, Pokornyhof, Sandleiten, Strindberghof, Türkenritthof, Zürcher Hof; zum Teil gemeinsam mit anderen Architekten). Baute in Wien (mit anderen Architeckten) auch Wohnhäuser (unter anderem 1, Dorotheergasse; 5, Wiedner Hauptstraße 126-128), die Tribüne des Trabrennplatzes (1912) und die Centralbank der deutschen Sparkassen (1, Am Hof), andere Projekte realisierte er mit seinem Büder. Bis 1938 war Hoppe Mit-Herausgeber der Zeitschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Verbands.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907-1950
  • Hans Vollmer [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts. 6 Bände. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 1953-1962
  • Emil Hoppe/Otto Schönthal: Projekte und ausgerührte Arbeiten. 1931
  • Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Ein Führer. Band 3/1: Wien. 1.-12. Bezirk. Salzburg: Residenz-Verlag 1990, Reg. (Bautenverzeichnis)
  • Marco Pozzetto: Die Schule Otto Wagners 1894-1912. 1980 S. 228
  • Helmut Weihsmann: Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919-1934. Wien: Promedia 1985 S. 377
  • Hans Hautmann / Rudolf Hautmann: Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919-1934. Wien: Schönbrunn-Verlag 1980 S. 493
  • Katalog Wien um 1900
  • Wolfgang Mayer: V. Margareten. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1982 (Wiener Bezirkskulturführer, 5) S. 54
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs) S. 152, 171