Emerich Wojtek-Emo

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Personenname Wojtek-Emo, Emmerich
Abweichende Namensform Emo, E. W.
Titel
Geschlecht männlich
GND 139990941
Geburtsdatum 11.07.1898
Geburtsort Seebarn, Oberösterreich
Sterbedatum 02.12.1975
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 11.12.1975
Friedhof Friedhof Hietzing
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Filmregisseur
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  8.01.2018 durch WIEN1\lanm09eic
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber23 Oktober 1968
Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
13Eduard-Klein-Gasse3a
NameVerwandtschaftsgrad
Anita DorrisGattin
Maria EmoTochter

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Em(m)erich Wojtek-Emo (Pseudonym E. W. Emo), * 11. Juli 1898 Seebarn, Oberösterreich, 2. Dezember 1975 Wien 13, Eduard-Klein-Gasse 3a (Hietzinger Friedhof), Filmregisseur.

Wandte sich nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg dem Film zu und drehte 1926 seinen ersten Film als selbständiger Regisseur. In der Folge spezialisierte er sich auf Lustspiele aus dem Wiener Milieu (mit volksstückartigem Charakter), in denen er Alltagsmenschen lebensecht und sympathisch zeigte.

Dem Stummfilm "Flitterwochen" (1926) folgten die Lustspielerfolge "Der Herr ohne Wohnung" (1934), "Zirkus Saran" (1935), "Der Mann, von dem man spricht" (1937), "Anton der Letzte" (1939), "Liebe ist zollfrei" (1941) und "Schwarz auf Weiß" (1943); neben positiven "Wiener Filmen" ("Unsterblicher Walzer", 1939; "Der liebe Augustin", 1940) produzierte Emo während des Zweiten Weltkriegs auch Filme, die infolge ihrer antisemitischen Tendenz Produkte der nationalsozialistischen Filmpropaganda waren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg drehte Emo die optimistische Komödie "Es lebe das Leben"; zu nennen sind weiters "Kleine Melodie aus Wien" (1948), "Nichts als Zufälle" (1949), "Um eine Nasenlänge" (1949), "Der Theodor im Fußballtor" (1950), "Es schlägt dreizehn" (1950), "Fräulein Casanova" (1953), "Der Manöverzwilling" (1955), "K. u. k. Feldmarschall" (1956), "Ober, zahlen!" (1957) und viele andere bekannt gebliebene Filme.

Ehrenmedaille in Silber (1968).

Quellen

Literatur

  • Reclams deutsches Filmlexikon (komplette Filmliste)
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst, 23.10.1968
  • Robert von Dassanowsky: Austrian cinema. A history. Jefferson, NC: McFarland 2005
  • Elisabeth Büttner / Christian Dewald: Das tägliche Brennen. Eine Geschichte des österreichischen Films von den Anfängen bis 1945. Salzburg / Wien: Residenz-Verlag 2002

Links