Ehrenpforte

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Ehrenpforte (Triumphpforte), torbogenartige Scheinarchitektur für festliche Umzüge; aus dauerhaften Ehrenpforten des Mittelalters entstanden ab der Frührenaissance die vergänglichen Produkte für bestimmte Gelegenheiten. Von der Stadt Wien wurden anläßlich besonderer Anlässe an verschiedenen Stellen der Stadt Ehrenpforten errichtet (beispielsweise bei Einzügen des Herrschers oder Familienfesten des Hofs; Trauerfeierlichkeiten Castrum doloris).

Beispiele

  • Einzug Erzherzog Matthias' (14. Juli 1608)
  • Königskrönung Josefs I. (1690, Triumphbogen der Niederleger, Johann Bernhard Fischer von Erlach)
  • Vermählung Josefs I. (mit Amalie Wilhelmine von Braunschweig-Lüneburg, 1699, Stock-im-Eisen-Platz, Johann Bernhard Fischer von Erlach)
  • Heimkehr Franz' I. (1745, Giuseppe Galli-Bibiena)
  • Vermählung Josephs II. (Kohlmarkt, 6. Oktober 1760)
  • Heiligsprechung des Joseph von Calasanz (15. Juli 1767)
  • Leopold II. (Kohlmarkt, 9. November 1790)
  • Einzug Franz' I. 1814 (Pforte beim Kärntnertor)

Literatur

  • Alois Trost: Wiener Triumphbogen und Trauergerüste auf Stichen. In: Die Graphischen Künste 1950