Eduard Charlemont

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Personenname Charlemont, Eduard
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND 116492007
Geburtsdatum 02.08.1848
Geburtsort Breitenfeld
Sterbedatum 07.02.1906
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle Gruppe 14 A, Nummer 40
Ehrengrab ja
Beruf Maler
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  29.01.2018 durch WIEN1\lanm09was
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse9Mariannengasse20
Geburtsadresse8Albertgasse13

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Eduard Charlemont, * 2. August 1848 Breitenfeld 50 (8, Albertgasse 13), † 7. Februar 1906 Wien (Sanatorium Löw), Maler.

Biographie

Eduard Charlemont war Sohn des Matthias Adolf Charlemont, dem er bereits als Knabe bei der Herstellung von Miniaturporträts half. Sein Bruder Hugo Charlemont (1850 bis 1939) arbeitete als Landschaftsmaler, sein Bruder Theodor Charlemont (1859 bis 1938) war Bildhauer und Schüler von Caspar Zumbusch.

Eduard Charlemont lehrte als Zeichenlehrer an einer Töchterschule (1863). An der Akademie war er Schüler Eduard Engerths, wurde dann von Hans Makart entdeckt und von diesem stark beeinflusst. Charlemont verdankte Makart seinen Aufstieg; ab 1870 arbeitete er in dessen Atelier in der Gußhausstraße. Später wirkte Charlemont in Italien und fast drei Jahrzehnte in Paris.

Sein Hauptwerk bilden die drei großen (je 18 Meter langen) Deckenbilder im Foyer des Burgtheaters, von denen der "Sommernachtstraum" hervorzuheben ist. Für das Boudoir der Gräfin Wehli in Wien malte Charlemont acht Deckenbilder (allegorische Kindergestalten). Neben Porträts waren zudem Kinderbildnisse seine Stärke.

Eduard Charlemont war mit Maria Zschörner († 1937 Wien 3) verheiratet (1904 Paris).

Literatur

  • Hein Schöny: Lebensdaten. In: Wiener Geschichtsblätter 44 (1989), S. 91
  • Heinz Schöny: Wiener Künstler-Ahnen. Genealogische Daten und Ahnenlisten. Wiener Maler. Band 2: Biedermeier, Historismus, Impressionismus. Wien: Selbstverlag der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft "Adler" 1975, S. 186
  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Band 1: A−F. Wien: Selbstverlag 1972
  • Walter Wagner: Geschichte der Akademie der bildenden Künste in Wien. Wien: Rosenbaum 1967 (Veröffentlichungen der Akademie der Bildenden Künste in Wien, N.F. 1), S. 240 f., 444
  • Hans Markl: Kennst du die berühmten letzten Ruhestätten auf den Wiener Friedhöfen? Band 1: Zentralfriedhof und Krematorium (Urnenhain). Wien: Pechan 1961, S. 40
  • Geschichte der bildenden Kunst in Wien. Band 2: Geschichte der Malerei in Wien. Wien [u.a.]: Selbstverlag des Vereines für Geschichte der Stadt Wien 1955 (Geschichte der Stadt Wien / Neue Reihe, 7/2), S. 150, 159, 177
  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907−1950

Links