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Demeter Diamantidi

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Personenname Diamantidi, Demeter
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 20.03.1839
Geburtsort Hietzing
Sterbedatum 14.04.1893
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Maler, Alpinist
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Demeter Diamantidi, * 20. März 1839 Hietzing bei Wien, † 14. April 1893 Wien, Maler, Alpinist, Gattin Carolina Elisabeth Früwirth (* 3. Oktober 1840 Wien). Studium ab 1860 an der Akademie der bildenden Künste. Diamantidi zählte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den besten Eisläufern Wiens, war ein nicht unbedeutender Bergsteiger und als solcher Mitglied beim Österreichischen Alpenklub. Er galt als außerordentlich konditionsstark und hat 1892 im Zuge einer Wette innerhalb von 24 Stunden Schneeberg, Rax, Schneealpe und Veitsch erstiegen, wobei er insgesamt rund 3.200 m im Aufstieg und 3.500 m im Abstieg bewältigte. Diamantidi kletterte nie ohne Führer. 1881 gelang ihm die Erstersteigung des Sasso di Mur, kurz vor seinem Tod gelangen ihm noch einige Bergfahrten in den Westalpen. In seinen Werken bevorzugte Diamantidi Themen aus dem Sportbereich; er malte auch den Eislaufplatz bei der Großmarkthalle. Diamantidi gehörte 1884-1889 als Liberaler dem Gemeinderat an.

Literatur

  • Cyriak Bodenstein: Hundert Jahre Kunstgeschichte Wiens 1788 - 1888. Eine Festgabe anläßlich der Säcular-Feier der Pensions-Gesellschaft bildender Künstler Wiens. Wien: Gerold 1888
  • Rudolf Schmidt: Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Tusch 1974-1980
  • Eduard Pichl: Wiens Bergsteigertum. Wien: Österreichische Staatsdruckerei 1927, S. 16 f.