Colloredogasse

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Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1894
Jahr bis
Name seit 18.07.1894
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Stephaniegasse
Benannt nach Ferdinand von Colloredo-Mannsfeld
Bezirk 18
Lage Währing
Verkehr
Prominente Bewohner Felix Salten
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  17.07.2017 durch WIEN1\lanm08jan
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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Colloredogasse (18, Währing), benannt (18. Juli 1894 Stadtrat) nach dem Staatsmann, k.k. Kämmerer und General-Hofbaudirektor Ferdinand Graf Colloredo-Mannsfeld (* 30. Juli 1777 Wien, † 10. Dezember 1848 Gresten, Schloß Stieber, Niederösterreich), der 1848 auch die Akademische Legion befehligte; er gründete die erste niederösterreichische Zuckerfabrik und den Niederösterreichischen Gewerbeverein; vorher Stephaniegasse.

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

(Ober-Döbling, 19. Bezirk; ungerade Orientierungsnummern (ONr.) ab Nr. 27 und gerade ONr. ab Nr. 36 im 18. Bezirk; seit 1907 ganz im 18. Bezirk!)

Gebäude

Nummer 26: Wohnhaus von Felix Salten.

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929