Churhausgasse

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1., Singerstraße 5, Churhausgasse 2, um 1940
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1309
Jahr bis
Name seit 1862
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Churhaus
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke Churhaus, Hüttenoder Stephanstor
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  13.07.2017 durch WIEN1\lanm08jan
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Bildname Churhausgasse2.jpg
Bildunterschrift  1., Singerstraße 5, Churhausgasse 2, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Churhausgasse (1), angelegt nach 1309, benannt (1862 [bis dahin namenlos]) nach dem Churhaus.

Bis 1309 stand auf diesem Areal das Priesterhaus; die ursprüngliche Verbindung zwischen Stephansfreithof (Stephansplatz) und Singerstraße verlief über die Parzelle des heutigen Deutschordenshauses (Gäßlein beim Deutschen Haus).

Als der Deutsche Orden 1309 im Zuge eines Tauschgeschäfts den Straßengrund erwarb, wurde danach als Ersatzzugang zur Singerstraße die heutige Churhausgasse durchgebrochen. An ihrer Einmündung in die Singerstraße stand 1674-1788 das Hütten- oder Stephanstor (Zugang zum Friedhof).

Pfarrzugehörigkeit

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929

Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)