Carl Maria von Weber

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Carl Maria von Weber
Personenname Weber, Carl Maria von
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND 118629662
Geburtsdatum 18.11.1786
Geburtsort Eutin, Holstein
Sterbedatum 05.06.1826
Sterbeort London
Begräbnisdatum
Friedhof Friedhof Dresden
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Komponist
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  19.09.2017 durch WIEN1\lanm09bum
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Bildname carlmariavonweber.jpg
Bildunterschrift  Carl Maria von Weber
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, Handschriftensammlung, H.I.N.-238259
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Wohnadresse1Grünangergasse10
Wohnadresse1Himmelpfortgasse14
Wohnadresse1Seilerstätte18

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Weber Carl Maria von, * 18. November 1786 Eutin, Holstein, Lübecker Straße 48, † 5. Juni 1826 London (seit 1844 Friedhof Dresden), deutscher Komponist, Sohn des Eutiner Hofkapellmeisters und Theaterdirektors.

Biographie

Seine Eltern verließen Eutin bereits, als Weber ein halbes Jahr alt war. 1796 kam Weber nach Salzburg, wo er bei Michael Haydn Klavierunterricht nahm, und 1803 nach Wien, wo er ein Jahr lang bei Abbé Vogler studierte. Anschließend ging er als Theaterkapellmeister nach Breslau, später nach Prag und kurze Zeit (als Sekretär) nach Stuttgart.

Nach mehreren Konzertreisen wurde Weber Hofkapellmeister in Dresden, wo er den "Freischütz" komponierte (Uraufführung 18. Juni 1821 Berlin, Erstaufführung in Wien [nach tiefgreifender Zensur] 3. November 1821). Der große Erfolg, den die Oper trotzdem in Wien erlangte, veranlasste die Direktion des Kärntnertortheaters, bei Weber eine Oper in Auftrag zu geben, worauf Weber 1822 nach Wien kam (wohnhaft 1, Grünangergasse 10 [ Zum grünen Anker ], dann im Gasthof "Ungarische Krone" [1, Himmelpfortgasse 14]) und mit Entsetzen erstmals eine Aufführung der "Wiener Fassung" des "Freischütz" miterlebte. Dennoch kam es am 25. Oktober 1822 zur Uraufführung der Oper "Euryanthe", die allerdings nicht annähernd so erfolgreich wurde. 1823 übersiedelte Weber ins Haus 1, Seilerstätte 18; im selben Jahr traf er in Baden bei Wien mit Ludwig van Beethoven zusammen.

Literatur

  • Hugo Riemann: Riemann Musiklexikon. In drei Bänden. Personenteil L-Z. Mainz: Schott 1961
  • Anton Bauer: Opern und Operetten in Wien. Verzeichnis ihrer Erstaufführungen in der Zeit von 1629 bis zur Gegenwart. Graz [u.a.]: Böhlaus Nachfolger 1955, Register
  • Marcel Prawy: Geschichte und Geschichten der Wiener Staatsoper. Wien [u.a.]: Molden 1969, Register
  • Anton Neumayr: Musik & Medizin, Band 2, 1989, S. 35 ff., 318, 340 f.
  • Josef Bergauer: Auf den Spuren berühmter Menschen in Wien. Wien: Österreichischer Bundesverlag für Unterricht, Wissenschaft und Kunst 1949, S. 78, 82, 89, 97, 104
  • Hans Markl: Kennst du alle berühmten Gedenkstätten Wiens? Wien [u.a.]: Pechan 1959 (Perlenreihe, 1008), Register
  • Parnass. Das Kunstmagazin 6 (1986) , S. 70 ff.