Burggasse

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Burggasse 13 / Ecke Gutenberggasse 29, 1899
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von
Jahr bis
Name seit 1862
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Steig nach St. Ulrich, Am Zeisselbühel, Am Anger, Am Bergel, Auf der Wendelstatt, Entengasse, Wendlgasse, Langekellergasse, Rittergasse
Benannt nach Hofburg
Bezirk 7
Lage
Verkehr Autobuslinie 48A
Prominente Bewohner Ludwig Gottsleben
Besondere Bauwerke Zum großen Zeisig, Zur Kaiserkrone, Zum Dattelbaum, Pädagogisches Institut der Stadt Wien, Zum schwarzen Mohren (7), Ullrichsapotheke, Zum Sperl (7), Zum Schwarzwälder Bauern, Congregation de Notre Dame de Sion, Zum grünen Luftschützen, Zum roten Löwen, Adlerhof, Zum goldenen Stuck, Zum heiligen Martin, Zur Stadt Jerusalem, Zum englischen Reiter
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildname HMW 024247.jpg
Bildunterschrift  Burggasse 13 / Ecke Gutenberggasse 29, 1899
Bildquelle Wien Museum, Inv.Nr. 24247, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Burggasse (7), benannt (1862) nach ihrer Ausrichtung auf die Hofburg; eine der ältesten Straßen des Bezirks.

In ihrem untersten Teil hieß die Burggasse vor 1683 "Steig nach St. Ulrich", später "Am Zeisselbühel" (Nummer 2 "Zum großen Zeisig"); zwischen Stift- und Kirchengasse "Am Anger" oder "Am Bergel"; außerhalb der Kirchengasse "Auf der Wendelstatt".

Burggasse 94 / Zieglergasse, 1900

1771 findet sich am Spittelberg die Bezeichnung Burggasse, in St. Ulrich Entengasse (nach Haus Nummer 18 "Zur goldenen Ente") beziehungsweise (zwischen Kirchen- und Neubaugasse) Wendlgasse, am Neubau Langekellergasse (nach Haus Nummer 69, ehemals "Langer Keller") und am Schottenfeld Rittergasse (nach Haus Nummer 83, "Zwei goldene Ritter").

Die Burggasse endete bis 1885 bei der Kaiserstraße und erhielt erst am 17. August 1885 durch Öffnung der Burglinie einen direkten Zugang zur Gürtelstraße (Verlängerung 1894 durch ein Stück der Burggasse in Neulerchenfeld bis zu dieser; siehe Burggasse (16)).

Seit 21. Jänner 1891 verkehrte in der Burggasse die Tramway. Die Straßenbahnlinie 48 wurde am 29. November 1968 eingestellt und durch die Autobuslinie 48A ersetzt.

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude

Literatur

  • Elfriede Faber: Wien in alten Ansichtskarten. Band 6/7, S. 66 ff.
  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Wolfgang Mayer: VII. Neubau. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 7), S. 4 ff.
  • Wolfgang Mayer: Spittelberg. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 27), S. 24 ff.
  • Hans Rotter: Neubau. Ein Heimatbuch des 7. Wiener Gemeindebezirkes. Wien: Deutscher Verlag für Jugend und Volk 1925, S. 34 ff.
  • Emmerich Siegris: Alte Wiener Hauszeichen und Ladenschilder. Wien: Burgverlag 1924, S. 92
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 222 ff.