Bruno Streitmann

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Personenname Streitmann, Bruno
Abweichende Namensform
Titel Dr. med. univ.
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 07.12.1910
Geburtsort Wien
Sterbedatum 15.08.1994
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Arzt
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse3Juchgasse25
Letzte Wohnadresse13Veitingergasse121

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Streitmann Bruno, * 7. Dezember 1910 Wien, † 15. August 1994 Wien 3, Juchgasse 25 (zuletzt wohnhaft 13, Veitingergasse 121), Arzt. Wurde nach Studienabschluss (Dr. med. univ. 1934) Assistenzarzt an der Wiener Universitäts-Klinik für Dermatologie (1936) und war während des Zweiten Weltkriegs Militärarzt. 1945 wurde Streitmann Leiter der Wiener Städtischen Heilanstalt Klosterneuburg und leitete zuletzt als Primararzt die Dermatologische Abteilung der Krankenanstalt Rudolfstiftung. Zum Bergsteiger fühlte sich Streitmann frühzeitig berufen; bereits in den 20er Jahren trat er der Austria-Jungmannschaft bei, die von Eduard Pichl geleitet wurde, und zählte bald zu den besten Kletterern Wiens (was ihn aber 1931 nicht vor einem Sturz an der Roßkuppenkante der Ennstaler Alpen bewahrte); die komplizierte Bergung des Verletzten beschäftigte damals sogar die Tagespresse. Streitmann betätigte sich auch erschließerisch, wobei ihm vor allem in den Karnischen Alpen zahlreiche Erstbegehungen gelangen (beispielsweise Hochweißstein-Nordwand und Chiadenis-Nordwand).

Literatur

  • Österreicheichische Alpenzeitung. Hg. vom Österreichischen Alpenklub. Wien: Verlag des Österreichischen Alpenklubs (1995), S. 36 ff.