Boltzmanngasse

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Währinger Straße 34 / Boltzmanngasse (damals Waisenhausgasse), 1904 - 1912
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1778
Jahr bis
Name seit 27.02.1913
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Am Spanischen Spitalberg (1778), Spitalberggasse (1791-1816) Carlsgasse (ab 1820 überwiegend), Waisenhausgasse (1862-1913)
Benannt nach Ludwig Boltzmann
Bezirk 9
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  19.07.2017 durch WIEN1\lanm08jan
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Bildname HMW_093097_00028.jpg
Bildunterschrift  Währinger Straße 34 / Boltzmanngasse (damals Waisenhausgasse), 1904 - 1912
Bildquelle HMW 93097/28, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Boltzmanngasse (9), benannt (27. Februar 1913) nach Ludwig Boltzmann; 1778 hieß die Gasse Am Spanischen Spitalberg, 1791-1816 Spitalberggasse, ab 1820 überwiegend Carlsgasse (Karlsgasse; Karl VI. war der Erbauer des Spanischen Spitals [1718-23; heute Nummer 9], dessen Kranke 1785 in das Allgemeine Krankenhaus transferiert wurden) und 1862-1913 Waisenhausgasse (benannt nach dem von Joseph II. 1785 vom Rennweg in das Gebäude des Spanischen Spitals verlegten Waisenhaus [bis 1912, ab 1914 Priesterseminar ]).

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Hans Mück: Quellen zur Geschichte des Bezirks Alsergrund. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1978 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 3), S. 23 f.
  • Adolf Wolf: Alsergrunder Verkehrsflächenverzeichnis. In: Heimatmuseum Alsergrund 72 (1977). Wien: Museumsverein Alsergrund 1960 - lfd.