Billrothstraße

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Häuser in der Billrothstraße (um 1950)
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1894
Jahr bis
Name seit 18.07.1894
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Hirschengasse
Benannt nach Theodor Billroth
Bezirk 19
Lage Ober- und Unterdöbling
Verkehr
Prominente Bewohner Alexandru Ioan Cuza
Besondere Bauwerke Luitpold-Stern-Hof, Kopenhagenhof, Rudolfinerhaus, Strauß-Lanner-Park
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Kommission zur Prüfung der Wiener Straßennamen
Letzte Änderung am  14.11.2017 durch WIEN1\lanm08jan
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Bildname Billrothstrasse.jpg
Bildunterschrift  Häuser in der Billrothstraße (um 1950)
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Hula, FC: 7017/3920
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Billrothstraße (19, Ober- und Unterdöbling), benannt (18. Juli 1894 Stadtrat) nach dem Chirurgen Theodor von Billroth; ursprünglich 1796 An der Stiege und In den Sätzen, bis 1894 Hirschengasse (benannt nach dem Gasthaus "Zum braunen Hirschen"); gleichzeitig wird die Fortsetzung der Hirschengasse bis zur Sieveringer Straße in die Billrothstraße einbezogen.

Im Auftrag der Stadt Wien hat eine HistorikerInnen-Kommission die historische Bedeutung jener Persönlichkeiten, nach denen Wiener Straßen benannt sind, von 2011 bis 2013 untersucht sowie eine zeithistorische Kontextualisierung vorgenommen. Aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse zur historischen Einordnung von Theodor Billroth wurde der Straßenname als Fall mit demokratiepolitisch relevanten biographischen Lücken eingeordnet.

Billrothstraße 60-62, 1904/05
Billrothstraße 62 (Hofansicht), 1904/05

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude

Nach Nummer 84 beginnt der Strauß-Lanner-Park.

Literatur

  • Peter Autengruber: Lexikon der Wiener Straßennamen. Bedeutung, Herkunft, Hintergrundinformation frühere Bezeichnung(en). Wien Pichler-Verlag, 9.Auflage 2014, S. 48
  • Peter Autengruber / Birgit Nemec / Oliver Rathkolb / Florian Wenninger: Umstrittene Wiener Straßennamen. Ein kritisches Lesebuch. Wien: Pichler Verlag 2014, S. 36 f.
  • Felix Czeike: IX. Alsergrund. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1979 (Wiener Bezirkskulturführer, 9), S. 3 ff.
  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929