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Behörde

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Behörde, eine vom Staat (Bund), den Ländern oder den Gemeinden berufene Amtsstelle, die Amtsgeschäfte zu führen, aufgrund von Gesetzen Anordnungen zu erlassen beziehungsweise über deren Befolgung zu wachen hat. Man unterscheidet Verwaltungs- und Gerichtsbehörden. Die einander über- oder untergeordneten Behörden bezeichnet man als Instanzen. Die Behörde kann eine Einzelperson (Landeshauptmann, Bürgermeister) oder ein Kollegium sein (Landesregierungen, Stadtsenat, auch Landes- beziehungsweise Stadtschulrat), dem Amtsstellen zur Verfügung stehen. Die Hoheitsverwaltung gliedert sich in Österreich in drei Instanzen (Bund, Land, Bezirk beziehungsweise Stadt mit eigenem Statut). Die oberste Instanz bilden der Bundespräsident und die Bundesregierung. (mit den Bundesministern), die mittlere Instanz der Landeshauptmann mit den Landesbehörden, die unterste (erste) Instanz die Bezirkshauptmannschaften (in Städten mit eigenem Statut der Magistrat) und die Gemeindeverwaltung. Der Bund kann in den Bundesländern Bundesbehörden errichten (unmittelbare Bundesverwaltung) oder die Landesbehörden mit der Durchführung bestimmter Aufgaben betrauen (mittelbare Bundesverwaltung). Da Wien zugleich Bundesland und Stadt ist, gibt es hier Behörden erster und zweiter Instanz sowie eine mittelbare Bundesverwaltung.

Behörde ist eine Organisation

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