Bauernmarkt 12

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1371
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zur weißen Taube, Teppichhaus Samuel Schein
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Edmund Bamer, Hugo Durst
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  3.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Bauernmarkt12
1Kramergasse7

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt53017701795
Stadt58418211862
Stadt62317951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Bauernmarkt 12 (Konskriptionsnummer 584), Kramergasse 7.

Die erste urkundliche Erwähnung dieses Hauses stammt aus dem Jahr 1371. Am 31. Juli 1689 kaufte es der kaiserliche Kammerinspektor Johann Christoph Lauch (Eintragung ins Grundbuch erst 1693). Von Lauch, der auch Maler war, stammt ein Bild von Kaiser Leopold I., das er 1693 malte und das sich heute im Besitz des Wien Museums befindet. Um 1700 führte das Haus den Schildnamen "Zur weißen Taube". 1843 wurde es umgebaut und im Jahr 1895 abgebrochen.

Neubau 1895

Anstelle des alten Hauses wurde ein Neubau für die Teppichfirma Schein (1938 nach Besitzerwechsel in "Teppichhaus 'Am Bauernmarkt' Viktor Hornung KG" umbenannt) errichtet. Die Pläne für das Gebäude, das ausschließlich als Geschäfthaus konzipiert war, stammten von den Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner. Es hatte neun Geschoße, wobei zwei davon im Souterrain lagen. Außerdem besaß das Haus einen schönen, überdachten Mittelhof. Bemerkenswert war auch die übersichtliche Anordnung der Räume und die mit Bronze verzierte Haupttreppe. Nach schweren Kriegsschäden wurde es 1950 abgebrochen.

siehe auch Teppichhaus Samuel Schein.

Neubau 1960

Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1960. Es wurde nach Plänen von Edmund Bamer und Hugo Durst errichtet.

Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 726 f.