Ballgasse 4

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1., Ballgasse 4, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1784
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner Franz Grillparzer, Ignaz Franz Castelli
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  20.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname Ballgasse4.jpg
Bildunterschrift  1., Ballgasse 4, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtBallgasse4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt93118211862
Stadt98717951821
Stadt135317701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Ballgasse 4 (Konskriptionsnummer 931).

Dieses Grundstück war ursprünglich Teil des Klosterkomplexes des Himmelpfortklosters. Auf dem Großteil der späteren Parzellen Stadt 931 (Ballgasse 4) und 932 (Ballgasse 2; siehe Handelsschule Allina) befand sich der Klostergarten. Nach Aufhebung des Klosters (1783) wurden dessen Gebäude abgetragen und das Grundstück neu parzelliert. Das heutige Haus Ballgasse 4 entstand in den Jahren 1784/1785 auf einer Grundfläche von 472 Quadratmetern. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts lebte Franz Grillparzer in einer angemieteten Wohnung in diesem Gebäude, wo er das Drama "Des Meeres und der Liebe Wellen" schrieb. Gegenüber (Ballgasse 1) wohnte Marie Smolenitz. Zwischen den beiden entspann sich ein rätselhaftes Verhältnis.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 165 f.