Wir sind vor 3 Jahren online gegangen! Erfahren Sie mehr über das Projekt und helfen Sie mit.

Börsegasse

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1870
Jahr bis
Name seit 22.11.1870
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zeughausgasse
Benannt nach Börse (Gebäude)
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke Börse (Gebäude)
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  10.07.2017 durch WIEN1\lanm08jan
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Börsegasse (1), benannt (22. November 1870) nach dem hier projektierten Gebäude für die Wiener Börse (erbaut 1874-1877).

Im Mittelalter gehörte das Terrain zur Vorstadt vor dem Werdertor. 1558-1561 wurde ein Teil ins Arsenal einbezogen, der Rest blieb Glacis. 1873-1879 wurden die Häuser der einstigen Zeughausgasse und das Arsenal demoliert und das Gelände in die Börsegasse einbezogen.

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 3. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 646-669
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. 11 Bände. Wiesbaden: Steiner 1969-1981. Band 4, S. 340 ff., 366 f. und Register