Anton Gienger

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Personenname Gienger, Anton
Abweichende Namensform Gniger, Anton
Titel Raitrat
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum
Geburtsort
Sterbedatum 1574
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof Stephansdom
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Baumeister
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis Elefant
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  14.01.2015 durch WIEN1\lanm09bar
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
WohnadresseInnere StadtGraben
NameVerwandtschaftsgrad
Marie von GruenthalGattin
Cäcilie HofmannGattin

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Anton Gienger, * unbekannt, † 1574, landesfürstlicher Baumeister, Raitrat. Er hatte nach Wissgrill drei Frauen, mit der zweiten, Marie von Gruenthal, zeugte er drei Töchter.

Er erbaute in Diensten des Königs Ferdinand das landesfürstliche Schloss in Linz und wurde alsbald kaiserlicher und der niederösterreichischen Kammer Raitrat.

An der äußeren Kirchenmauer des Stephansdomes, dem deutschen Haus gegenüber, ist sein Grabstein und jener seiner Frau Cäcilie, unten rechts das Gienger’sche Wappen, links das der Cäcilie Hofmann (nach Wissgrill war sie Giengers erste Gemahlin). Oegsser, der die später unlesbar gewordenen Jahreszahlen auf dem Grabstein noch lesen konnte, gibt als Todesjahr Antons 1574, als jenes der Cäcilie 1573 an, demach wäre sie freilich Giengers dritte Gemahlin gewesen. Eng verknüpft ist Anton Gienger mit der Legende des ersten Elefanten in Wien.

Literatur

  • Franz Karl Wissgrill: Schauplatz des landsässigen niederösterreichischen Adels. 1804, S.320 ff.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 1. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 157