Anton Füster

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Personenname Füster, Anton
Abweichende Namensform
Titel Dr. phil.
Geschlecht männlich
GND 118946234
Geburtsdatum 05.01.1808
Geburtsort Radmannsdorf, Krain
Sterbedatum 12.03.1881
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof, Grab 15E/7/17
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Theologe, Politiker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Füsterweg
Denkmal Porträtbüste
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  17.11.2017 durch WIEN1\lanm09egg
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse3Salesianergasse8
Sterbeadresse3Zaunergasse11

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Füster Anton, * 5. Jänner 1808 Radmannsdorf, Krain (Radovljica, Slowenien), † 12. März 1881 Wien 3, Salesianergasse 8, Zaunergasse 11 (Zentralfriedhof, Grab 15E/7/17; Porträtbüste von Bildhauer Josef Lax, enthüllt 1882), Theologe, Politiker. Studierte 1820-1832 Philosophie und Theologie in Laibach und wirkte danach hier (1832-1853) bzw. in Triest (1835-1838) und Görz (1839-1847) als Religionsprofessor (1843 erwarb er in Wien das philosophische Doktorat). 1847 wurde Füster als Professor für Religion und Pädagogik an die Universität Wien berufen, wo er gleichzeitig Universitätsprediger war. 1848 stieg er als „Feldkaplan" der Akademischen Legion auf die Barrikaden; bedeutsam seine Rede an den Gräbern der im März 1848 gefallenen Revolutionäre. Am 7. März 1849 floh Füster nach England, wanderte später nach Amerika aus und kehrte von dort erst 1876 nach Europa zurück. Füsterweg.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Band 1 (A - Glä). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1957
  • Theresia Mayerhofer: Der Lehrkörper der Philosophischen Fakultät von 1848 bis 1873. Diss. Univ. Wien. Wien 1982, S. 61
  • Siegfried Weyr: Die Wiener. Wien [u.a.]: Zsolnay 1971, S. 114 ff.
  • Eduard Leisching [Hg.]: Denkschrift aus Anlaß der Enthüllung des Grab-Monumentes für weil. Prof. Dr. Anton Füster, gewesener Feldcaplan der akademischen Legion im Jahre 1848. Wien: Selbstverlag des Füster-Denkmal-Comité 1882)
  • Hans Havelka: Zentralfriedhof. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 30), S. 99
  • Hans Markl: Kennst du die berühmten letzten Ruhestätten auf den Wiener Friedhöfen? Band 1: Zentralfriedhof und Krematorium (Urnenhain). Wien: Pechan 1961, S. 50