Ann Tizia Leitich

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Leitich, Ann Tizia
Abweichende Namensform Korningen, Ann Tizia
Titel
Geschlecht weiblich
GND 13153498X
Geburtsdatum 25.01.1891
Geburtsort Wien
Sterbedatum 03.09.1976
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 10.09.1976
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Schriftstellerin, Kulturhistorikerin
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus / Handschriftensammlung
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  27.01.2016 durch WIEN1\lanm09was
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber8 Juni 1966
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse21 Juni 19763 August 1976

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Person erfasst!

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Leitich Ann Tizia (Pseudonym für A. T. Korningen), * 25. Jänner 1891 Wien, † 3. September 1976 Wien (Pensionistenheim), Schriftstellerin, Kulturhistorikerin, Gatte E. von Korningen. Wurde 1909 städtische Lehrerin, verließ 1921 Europa und arbeitete in verschiedenen Berufen in den USA (unter anderem als Gouvernante, Übersetzerin und schließlich Lektorin bei der Filmgesellschaft Metro Goldwyn Mayer). Sie begann daneben Feuilletons zu schreiben (unter anderem Feuilleton-Korrespondentin der Neuen Freien Presse, des Berliner Lokalanzeigers und der Deutschen Allgemeinen Zeitung) und interviewte eine Reihe erst später bekannt gewordener Schriftsteller (etwa Hemingway, O'Neill und Dreiser). 1928 erschien der Roman „Ursula entdeckt Amerika". Nach Wien zurückgekehrt, arbeitete sie als freie Schriftstellerin und hatte mit ihren biographischen Romanen (Zwölfmal Liebe. Frauen um Grillparzer, 1947; Augustissima [Maria-Theresia-Roman], 1953; Der Kaiser mit dem Granatapfel [Maximilian I.], 1955; Premiere in London [Händel], 1962) und kulturhistorischen Büchern über Wien (Die Wienerin, 1939; Wiener Biedermeier, 1941; Verklungenes Wien, 1942; Ewiges Wien, 1946; Vienna gloriosa. Weltstadt des Barocks, 1948; Die spanische Reitschule, 1956; Damals in Wien, 1957; Lippen schweigen, flüstern Geigen. Ewiger Zauber der Wiener Operette, 1960; Das süße Wien. Von Kanditoren und Konditoren, 1964; Elisabeth von Österreich, 1971) großen Erfolg. Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (1976).

Literatur

  • Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft. Biographische Beiträge zur Wiener Zeitgeschichte. Hg. von Franz Planer. Wien: F. Planer 1929
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik, Wien: Ueberreuter 1992
  • Lebendige Stadt. Almanach. Band 10. Wien: Amt für Kultur, Volksbildung und Schulverwaltung der Stadt Wien 1963, S. 147 f.
  • Murray G. Hall / Gerhard Renner: Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren. Wien [ u.a.]: Böhlau 1992 (Literatur in der Geschichte, Geschichte in der Literatur, 23)
  • Gerhard Renner: Die Nachlässe in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Wien: Wiener Stadt- und Landesbibliothek 1993