An der Hülben 6

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1436
Jahr bis
Andere Bezeichnung Lukas Knaffel'sches Stiftungshaus
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Ferdinand Fellner
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  20.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtSeilerstätte2
Innere StadtAn der Hülben6

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt85717951821
Stadt90417701795
Stadt80718211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, An der Hülben 6 (Konskriptionsnummer 807), Seilerstätte 2.

Am 25. April 1436 wird hier zum ersten Mal ein Haus urkundlich (im Zuge eines Gerichtsverfahrens) erwähnt. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts treten auf diesem Grundstück zwei Gebäude in Erscheinung. Eines war dem Augustinerkloster in der Landstraße grunddienstbar, brannte nach 1474 ab und wurde vor 1503 wieder aufgebaut. Ab 1559 hatten die Häuser jeweils denselben Besitzer und wurden gegen Mitte des 16. Jahrhunderts baulich verbunden. Das so entstande Gebäude gehörte ab 1654 dem Pfarrer Lucas Knäffl. Dieser richtete eine Stiftung ("Lukas Knaffel'sche Universitätsstiftung") zur Unterstützung aus Krain stammender Studenten ein, die noch immer existiert. Im Artikel 16 seines Testaments vom 16. Juni 1671 vermachte er dieses Haus, einen Freithof, den "Trumpetthurn" sowie mehrere Weingärten dieser Stiftung. Die Zahl der Stiftungsplätze wurde im selben Artikel auf vier begrenzt.

Das heutige Haus entstand 1859/1860 nach Plänen von Ferdinand Fellner und steht auf einer Grundfläche von 687 Quadratmetern.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 3. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 711-713