Am grünen Anger

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Objekts Sonstiges
Jahr von
Jahr bis
Name seit
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Am Anger
Benannt nach
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  10.05.2017 durch WIEN1\lanm08sch
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF

Am grünen Anger (1). Innerhalb des ursprünglich engen Stadtgebiets (umschlossen von der babenbergischen Ringmauer) befanden sich längere Zeit unverbaute Grundstücke und Wiesen. Noch im 16. Jahrhundert werden drei Gegenden „Am Anger" (später „Am grünen Anger") bezeichnet. An den Anger in der Gegend der Grünangergasse erinnert das Hausschild „Zum grünen Anger" (Nummer 8). Ende 12. Jahrhundert war die Grünangergasse, (damals „Am Anger" genannt) eine Sackgasse, die nur von der Schulergasse aus zugänglich war. Ecke Grünangergasse-Singerstraße stand die Filialkirche des Nikolaiklosters, woran noch die in die Grünangergasse mündende Nikolaigasse erinnert. Der alte Name „Am Anger" wurde später verballhornt (weshalb ein italienisches Restaurant in der Gasse den Namen „Ancora verde" annahm).

Literatur

  • Felix Czeike: I. Innere Stadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 1), S. 59 f.
  • Siegfried Weyr: Wien. Magie der Inneren Stadt. Wien [u.a.]: Zsolnay 1968, S. 250ff. (Grünangergasse)
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 312, 458