Alois Brunner (SS-Offizier)

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Personenname Brunner, Alois
Abweichende Namensform Fischer, Georg
Titel
Geschlecht männlich
GND 119018233
Geburtsdatum 08.04.1912
Geburtsort Nádkút (heute Rohrbrunn bei Deutsch Kaltenbrunn, Burgenland)
Sterbedatum 2009
Sterbeort Damaskus
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf SS-Offizier
Parteizugehörigkeit Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle
Letzte Änderung am  11.04.2016 durch WIEN1\lanm09was
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Alois Brunner, * 8. April 1912 in Nádkút (heute Rohrbrunn bei Deutsch Kaltenbrunn, Burgenland), † 2009 Damaskus, SS-Hauptsturmführer, ab November 1938 Mitarbeiter und ab 1941 Leiter der "Zentralstelle für jüdische Auswanderung" in Wien, organisierte die Deportation der Wiener Juden. Am 9. Oktober 1942 meldete Brunner, dass Wien "judenfrei" sei. 1954 flüchtete er nach Syrien, wo er jahrzehntelang unter dem Namen Georg Fischer unbehelligt lebte.

Sein Lebensstatus ist ungeklärt, das Wiener Landesgericht schrieb ihn 2007 zur Fahndung aus. Laut Simon Wiesenthal Center verstarb Brunner im Jahr 2009 oder 2010 in Damaskus.

Brunner wird in Abgrenzung zu Anton Brunner, der ebenfalls in der "Zentralstelle für jüdische Auswanderung" tätig war, in der Literatur häufig als "Brunner I" bezeichnet.

Literatur

  • Didier Epelbaum: Alois Brunner. La heine irréductible. Paris: Calmann-Lévy 1990
  • Georg M. Hafner / Esther Schapira: Die Akte Alois Brunner. Warum einer der größten Naziverbrecher noch immer auf freiem Fuß ist. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag 2002
  • Christian Springer: Nazi, komm raus! Wie ich dem Massenmörder Alois Brunner in Syrien auf der Spur war. München: LangenMüller 2012
  • Irene Zöch: "Nazis auf der Flucht. Der Name Alois Brunner steht noch immer auf der Liste der meistgesuchten NS-Verbrecher". In. Die Presse, 09.11.2013
  • Der Standard, 30.11.2014
  • Profil, Der Spiegel, Die Presse, Die Welt, 01.12.2014

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