Alfred Missong

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Personenname Missong, Alfred
Abweichende Namensform
Titel Dr.
Geschlecht männlich
GND 107616521
Geburtsdatum 09.03.1902
Geburtsort Höchst am Main, Hessen
Sterbedatum 07.06.1965
Sterbeort Mistelbach, Niederösterreich
Begräbnisdatum 11.06.1965
Friedhof Friedhof Mauer
Grabstelle Gruppe Y, Nr. 14
Ehrengrab
Beruf Journalist, Verleger, Diplomat
Parteizugehörigkeit Österreichische Volkspartei
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  5.01.2017 durch WIEN1\lanm09bar
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Chefredakteur der "Österreichischen Monatshefte"19451950
Presseattache in Bern
Presseattache in Bonn
Presseattache in Rom

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NameVerwandtschaftsgrad
Alfred Missong (Diplomat)Sohn

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Missong Alfred, * 9. März 1902 Höchst, Hessen, † 7. Juni 1965 Mistelbach, Niederösterreich, katholischer Publizist. Begann nach Studium an der Universität Wien 1924 (als Mitglied des Cartellverbands) bei der katholischen Zeitschrift "Das Neue Reich" als Journalist zu arbeiten, war dann jedoch 1925-1938 im Redaktionsstab der katholischen Zeitschrift "Schönere Zukunft" tätig.

Mitbegründer und Mitarbeiter einiger katholischer Vereinigungen ("Österreichische Akademie", "Österreichische Aktion", "Paulus-Werk"). Er emigrierte nach kurzer politischer Haft (1938) über die Schweiz nach Jugoslawien, wurde von dort aber 1941 zwangsweise nach Wien zurückgebracht. Hier schloss er sich einer Widerstandsgruppe an, war 1945 einer der Mitbegründer der Österreichischen Volkspartei, begründete im selben Jahr die "Österreichische[n] Monatshefte" (Chefredakteur bis 1950) und ging danach in den diplomatischen Dienst (Presseattache in Bonn, Rom und Bern). Er veröffentlichte „Heiliges Wien" (1933, ²1948), „Die Österreichische Nation" (1946), „Die Weltverpflichtung des Christen" (1948) und „Proletariat und Materialismus" (1948).

Sein Sohn Alfred Missong jun. ist Diplomat.

Literatur

  • Neue österreichische Biographie. 1815 – 1918. Band 21. Wien [u.a.]: Amalthea-Verlag 1982
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik. Wien: Ueberreuter 1992
  • Die Vertreibung des Geistigen aus Österreich. Zur Kulturpolitik des Nationalsozialismus. [Zusammenstellung der Ausstellung: Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Katalog: Gabriele Koller ... Für den Inhalt verantwortlich: Oswald Oberhuber]. Wien: Zentralsparkasse 1982

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