Albert Schindler

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Schindler, Albert
Abweichende Namensform Schindler, Albrecht
Titel
Geschlecht männlich
GND 131666274
Geburtsdatum 19.08.1805
Geburtsort Andělská Hora, Tschechische Republik
Sterbedatum 03.05.1861
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Maler, Kupferstecher, Kustos, Zeichner
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  27.10.2017 durch WIEN1\lanm09egg
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse6Magdalenenstraße58

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Albert (Albrecht) Schindler, * 19. August 1805 Engelsberg, Österreichisch-Schlesien (Andělská Hora, Tschechische Republik), † 3. Mai 1861 Laimgrube 102 (6, Magdalenenstraße 58 [Besitz seiner zweiten Gattin Maria]), Maler, Zeichner, Kupferstecher, erste Gattin Antonia Barbara Birnegger (* 25. März 1821, † 25. April 1849), zweite Gattin Maria Kappherr (* 3. Juli 1808 Wien). Studierte (von Peter Fendi entdeckt und 1827 nach Wien gebracht) an der Akademie der bildenden Künste (insbesonders bei Fendi, dessen Privatschüler er war) und wurde nach Fendis Tod (1842) dessen Nachfolger als Zeichner und Kupferstecher im k. k. Münz- und Antikenkabinett, wo ihn Fendi bereits als Volontär ausgebildet hatte. Er schuf unter anderem die Stichreproduktionen zu mehreren großen Publikationen (darunter "Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des Oesterreichischen Kaiserstaates, vom 16. bis zum 19. Jahrhundert". 2 Bände. 1844-1857); seine Sujets konzentrieren sich auf das Alltagsleben einfacher Menschen und den Soldatenalltag (Altwiener Sittenbilder).

Literatur

  • Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. von der Historischen Commission bei der königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bände. Leipzig: Duncker & Humblot 1875-1912
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
  • Richard Bamberger / Franz Maier-Bruck: Österreich-Lexikon in zwei Bänden. Band 2: L-Z. Wien: Österreichischer Bundesverlag / Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1967
  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907-1950
  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891. Register 1923
  • Cyriak Bodenstein: Hundert Jahre Kunstgeschichte Wiens 1788-1888. Eine Festgabe anläßlich der Säcular-Feier der Pensions-Gesellschaft bildender Künstler Wiens. Wien: Gerold 1888 (* 20. August)
  • Gerbert Frodl: Wiener Malerei der Biedermeierzeit. Rosenheim: A. Förg 1987 (Rosenheimer Raritäten), S. 259
  • Alphons Lhotsky: Die Baugeschichte der Museen und der neuen Burg. Wien: F. Berger 1941 (Festschrift des Kunsthistorischen Museums zur Feier des fünfzigjährigen Bestandes, 1), Register